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15 September 2009 @ 02:56 am
Fanfic "No Escape"  
 
Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

„SAM! SAM WINCHESTER!! DU GEHÖRST MIR!“

Er stand verlassen in einem dunklen Raum, in dem es keine Fenster gab und man die eigene Hand vor Augen nicht erkennen konnte. Immer wieder ertönte diese Stimme. Es war ein Flüstern, dröhnte dennoch aber laut in Sams Kopf. „Lass mich in Ruhe!“, schrie er panisch, aber statt zu verschwinden, wurde die Stimme immer lauter und es kam ihm so vor, als wäre sie direkt vor ihm. Als er auch noch heißen Atem auf seinem Gesicht spürte, hoffte er, er würde träumen und jeden Moment aufwachen. „ES GIBT KEINEN AUSWEG!! DU MUSST IHN TÖTEN!“. Sam presste seine Hände fest gegen seine Schläfe. „Nein!!! Bitte nicht! Verschwinde aus meinem Kopf!“ Dabei ließ er sich auf die Knie fallen und stöhnte mehrmals vor Schmerzen auf. „DU KANNST MIR NICHT ENTKOMMEN SAM!“ Plötzlich spürte der junge Winchester eiskalte Hände auf seinen Schultern. „Neeeeiiin!!“

 

Schweißgebadet schlug er die Augen auf. Er befand sich in einem Motel Zimmer und lag auf dem Sofa. Gegenüber lief der Fernseher auf voller Lautstärke. Sam setzte sich auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Es war nur ein Traum, weiter nichts!“ Als er auf die Uhr blickte war es kurz vor Mitternacht. Dean war noch nicht wieder zurückgekommen. Er sollte vor ein paar Stunden eigentlich schon zu Hause sein. Sein Bruder wollte sich einen heißen Abend in einem Spiele Casino, das quer über der Straße lag, machen, mit der Bedingung um 10 wieder zu Hause zu sein. Sam stand auf, stellte den Fernseher ab und machte das Licht an. Er blickte aus dem Fenster hinüber zu dem Spiele Casino. Draußen war es stürmisch und kalt. Der Regen peitschte gegen die Glasscheibe, vor der Sam stand. Immer wieder erhellte ein Blitz die Straße vor dem Haus. Es gab viele Gründe, warum Dean sich mal wieder verspätete. Entweder hatte er gerade eine Glückssträhne und konnte den Hals nicht vollbekommen, oder er flirtete mit zig verschiedenen Mädels, die in dem Casino als Bedienung arbeiteten. Ja, Sam kannte seinen Bruder zu gut. So schnell würde er sich also keine Sorgen machen.

Er wollte sich gerade auf den Weg ins Bad machen, als das Licht zu flackern begann und letztendlich komplett ausfiel. „Oh nein! Das ist gar nicht gut!“ Hektisch rannte er Richtung Betten, da sein Bruder und er ihre Waffen darunter lagerten, doch bevor er dort ankam, versperrten ihm meterlange Flammen, die wie aus dem Nichts plötzlich vor ihm auftauchten, den Weg. „WO WILLST DU DENN HIN SAM?“ Sam erstarrte. Diese Stimme! Er kannte sie. Es war die Stimme aus seinem Traum. Sam zögerte, aber er entschied sich, der Gefahr ins Auge zu blicken und drehte sich mit einem Satz um, doch es war niemand zu sehen. Die Flammen hinter ihm zogen nun einen Kreis um ihn herum und wurden immer dichter, sodass er nun darin gefangen war. Als ihm zwei Hände, die sich wie blankes Eis anfühlten, über den Nacken strichen, lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. „Wovor hast du denn Angst?“, hauchte der Unbekannte Sam ins Ohr. „Ich habe keine Angst vor dir!“ Daraufhin drehte sich Sam erneut um. Er musste zugeben, er war ziemlich überrascht, als er Alistair vor sich stehen sah. „Was willst du von mir?“ „Oh mit dir habe ich etwas ganz spezielles vor! Du hast mich doch schon erwartet, hab ich Recht? Du hattest eine Vorahnung, dass ich bei dir auftauchen würde, oder nicht? Ich beobachte dich jetzt schon länger und ich kenne einige Mittel, wie ich dich zu meinem Schoßhündchen machen kann!“ Für ein paar Sekunden blickten sie sich nur in die Augen, beide mit einem Blick, als würden sie sich jeden Moment zerfetzen. „Weißt du Sam….“ Alistair ging nun ein paar Schritte um den jungen Winchester herum. „Ich würde dir gerne einen Auftrag erteilen, das heißt, wenn du damit einverstanden bist.“ Sam verzog daraufhin nur das Gesicht. „Na dann lass doch mal hören, aber glaub nicht, dass ich eines deiner kleinen Spielchen mitspiele. Ich weiß, was du Dean in der Hölle angetan hast und ich könnte dich dafür töten!“ „Ach könntest du das und warum tust du es dann nicht? Vielleicht weil du noch zu schwach bist? Keine Sorge, für das, was ich dir jetzt auferlegen werde, brauchst du keine sonderlich große Stärke!“ Alistair zog nun einen goldenen Dolch aus dem Inneren seiner Jacke. „Willst du wissen, was du damit tun wirst? Du wirst ihn in Deans Herz bohren. Seine Seele wird dann in nur wenigen Sekunden direkt in der Hölle landen … bei mir!“ Dabei konnte er sich ein boshaftes Grinsen nicht verkneifen. Sam blickte ihm aber nur selbstsicher in die Augen. „Nenne mir einen Grund, warum ich das tun sollte? Reicht es dir etwa noch nicht, was du meinem Bruder schon alles angetan hast?“ „Oh nein, nein! Ich werde ihm nichts mehr tun! Er soll mir nur wieder beim Foltern der Seelen behilflich sein! Du wirst es nicht glauben, aber dein Bruder hat wirklich Talent in sowas.“ „Das würde ich nie im Leben tun!“ „Ach wirklich, ich dachte mir schon, dass du dich weigern würdest.“ Alistair lief nun wieder ein paar Schritte um Sam herum und betrachtete ihn von oben bis unten. „Du hast genau 24 Stunden Zeit, bis morgen um Mitternacht. Solltest du es bis dahin nicht schaffen, gehörst du mir! Du wirst Schmerzen erleiden, die du dir in deinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen kannst. Frag am besten mal deine kleine Dämonen Schlampe! Sie hatte schon das Vergnügen! Es war wirklich amüsant! Außerdem, solltest du Dean nicht töten, werde ich es tun und glaub mir, das wäre für deinen Bruder dann nicht gerade angenehm! Ich hab nämlich meine eigenen Methoden! Ich dachte mir nur, ich tu ihm einen Gefallen und gebe seinem Bruder den Auftrag. Du machst es ihm sicherlich nicht so schmerzhaft, hab ich Recht? Außerdem kannst du mir dann beweisen, wie viel Dämon in der wirklich steckt!“ Dabei strich er mit seiner Hand über Sams Wange. Mit einem Ruck, schlug Sam sie von sich weg. „Fass mich nicht an! Ich werde nie so ein dreckiger Misthaufen, wie ihr es alle seid, werden!“ Alistair ging nun ein paar Schritte auf den Brünetten zu, bis sie beide ihren Atem auf ihren Gesichtern spürten. „Vergiss nicht, wer von uns beiden hier das Sagen hat!“ Alistair hob seine Hand und die Flammen um sie herum kamen näher und schränkten damit ihre Bewegungsfreiheit ein. „Ich hab dir gesagt was ich will! Es liegt nun an dir! Natürlich hätte ich auch nichts dagegen einzuwenden, dich leiden zu sehen. Das würde bestimmt riesen Spaß machen!“ Er nahm das Messer, steckte es Sam unter den Gürtel und zog sein Hemd darüber. „Ich bekomme immer was ich will!“ Nun drehte er Sam wieder den Rücken zu. „Ach und noch etwas. Solltest du nur ein Sterbenswörtchen an jemanden und vor allem an Dean verlieren, dann ist deine Dämonen Schlampe tot und glaub mir, ich werde ihr gegenüber keine Gnade walten lassen!“ Alistair schnippte nun mit dem Finger und war im nächsten Augenblick, zusammen mit den Flammen verschwunden.

 

Das Licht ging nun wieder an, aber dieses Mal wurde es von jemandem betätigt. „Hey Bruderherz! Du glaubst gar nicht, wie viel Kohle ich heute abgeräumt hab und die Weiber erst.. uhh! Ich glaube, ich erspare dir lieber die Einzelheiten!“ Dean ging entspannt auf seinen kleinen Bruder zu, der gerade abwesend zu sein schien. „Sag mal, meditierst du gerade, oder warum stehst du wie eine halbe Leiche im Dunkeln?“ Dean klatschte seinem Bruder kräftig auf die Schulter. „Erde an Sammy? Ist alles klar bei dir?“

Sam wurde nun endlich aus seinem Trancezustand gerissen. „Äh ja…ja! Alles klar! Ich war nur gerade etwas in Gedanken versunken.“ Er lief seinem Bruder hinterher, der sich nun auf seinem Bett niederließ und anschließend anfing, seinen Gewinn zu zählen. Sam setzte sich zu ihm. „Du weißt schon, dass du spät dran bist oder?“ „Na klar! Aber ich dachte mir, dass du alt genug bist und auch noch ein paar weitere Stunden ohne mich zurecht kommst!“ Dean setzte nun wieder sein scheinheiliges Grinsen auf. Das war Dean, ständig am Sprüche klopfen, sogar in Situationen, in denen es nicht gerade angebracht war. „Schon klar! Wenn du also nichts dagegen hast, würde ich mich jetzt gerne aufs Ohr hauen.“ Sam schlenderte nun zu seinem Bett hinüber, knipste das Licht aus und legte sich schlafen, ohne Deans Antwort abzuwarten. Dean wollte jetzt eigentlich etwas Unverschämtes sagen, aber da er ja selbst schon müde war, beschloss er Sam ausnahmsweise mal in Ruhe zu lassen und sich ebenfalls schlafen zu legen.

 

Im Gegensatz zu Dean, der schnarchend im Tiefschlaf versunken war, konnte Sam seit Stunden nicht schlafen. In seinem Kopf kehrte einfach keine Ruhe mehr ein. Ständig hörte er Alistairs grauenvolle Worte, Dean zu töten. Der jüngere Winchester drehte sich von einer Seite auf die andere. Irgendwie musste er gegen Alistair doch etwas ausrichten können. Für was sonst sollten diese dämonischen Kräfte, die er besaß, denn von Nutzen sein? Er blickte auf den kleinen Wecker, der auf seinem Nachtkästchen stand. Es war bereits 4 Uhr morgens. Sam wusste, dass es keinen Sinn machte, also stand er auf und zog sich seine Jacke über. Noch einmal blickte er zu seinem schlafenden Bruder, der jetzt auch noch angefangen hatte Selbstgespräche zu führen. Sam verließ nun das Motel und machte sich auf den Weg zu der Person, die ihm bei seinen Problemen eventuell weiterhelfen konnte.

 
 
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