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17 September 2009 @ 12:43 am
Fanfic: "No Escape"  
 
Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

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Er klingelte drei Mal an der Tür eines Hotelzimmers, ganz in der Nähe ihres Motels, bis sie endlich geöffnet wurde. Ruby stand sparsam bekleidet und etwas überrascht im Türrahmen und blickte Sam erwartungsvoll an. „Ruby ich muss mit dir reden!“ Ohne sie großartig zu beachten, ging er an ihr vorbei und betrat das Zimmer, in dem sie gerade wohnte. „Sam um was geht es denn und vor allem, was machst du so spät hier? Weiß Dean davon?“ „Er weiß gar nichts und dabei wird es auch bleiben, ok?“ Sam setzte sich auf einen Stuhl neben einem kleinen Esstisch. „Hör zu! Du musst mir helfen! Wie weit ist es möglich meine Kräfte auszubauen und wie lange würde das ganze in etwa dauern?“ „Sam…“ Sie setzte sich zu ihm, ebenfalls an den Esstisch. „Das hängt ganz allein von dir ab! Ich denke, wenn du dich anstrengst und bei der Sache bleibst, kannst du es in einer Woche schaffen! Du solltest deine Kräfte aber nicht unterschätzen, sie könnten dich umbringen, wenn du ihnen nicht gewachsen bist.“ „Eine Woche reicht aber nicht! Ich muss es in den nächsten Stunden lernen!“ „Sam du weißt, dass das nicht möglich ist! Wieso kommst du erst jetzt damit zu mir, vor allem, warum bist du auf einmal so scharf darauf?“ „Ich darf es dir leider nicht erzählen, aber….“ „Was?“ Ruby rückte ein paar Meter näher an Sam heran. „Deans Leben hängt davon ab!“ „Sam… wenn es möglich wäre, dann würde ich dir auch helfen, aber die Zeit reicht dafür niemals. Hast du mit Dean darüber schon geredet?“ „Nein! Ich kann und darf es ihm nicht sagen, ich darf mit niemandem darüber reden....aber da du mir ja nicht helfen kannst, werde ich dich auch nicht weiter belästigen.“ Sam stand auf und ging wieder Richtung Tür, Ruby kam ihm aber zuvor und stellte sich ihm in den Weg. „Warte! Geh bitte noch nicht! Ich weiß, wie wichtig dir das ist, ich kann es in deinen Augen sehen, aber es wird dir nicht helfen, wenn du mit niemandem darüber redest! Du kannst mir doch vertrauen!“ Dabei strich sie ihm sanft über die Wange. „Ich würde dich aber nur in Gefahr bringen Ruby. Tut mir Leid! Ich kann nicht!“ Sam drängte sie auf die Seite und wollte gerade gehen, als sie nach seinem Arm griff und ihn zu sich zurückzog. „Bleib doch noch ein paar Stunden bei mir.“ Sie strich ihm mit ihrem Zeigefinger über die Lippen und streichelte mit ihrer anderen Hand sein Gesicht. „Ruby.. ich…!“ Leider war es ihm nicht mehr möglich, Ruby zu entkommen, da sie ihm im nächsten Moment einen zärtlichen Kuss auf die Lippen drückte. Sam konnte nicht anders, als diesen zu erwidern. Rubys Küsse wurden immer wilder und sie begann nun sein Hemd aufzuknöpfen. Auch Sam verspürte nun einen aufkommenden Drang, ihr das T-Shirt, welches sie so lässig am Körper trug, vom Leib zu reisen. Er packte es und zog es ihr über den Kopf. Beide wurden nur noch von ihren Gefühlen geleitet und so kam es, dass sie die restliche Nacht gemeinsam verbrachten.

 

Als Sam die Augen aufschlug fand er sich zusammen mit Ruby in ihrem Bett wieder. Ruby blickte ihn von der Seite an und strich ihm über seine nackte Brust. Ruckartig richtete sich Sam auf. „Wie spät ist es?“ „Kurz nach 10.. wieso?“ Schnell sprang Sam aus dem Bett und zog sich an. „Ich hätte nicht herkommen dürfen!“ Ruby richtete sich nun ebenfalls auf. „Ist es wegen Dean? Du musst ihm ja nicht sagen, dass du bei mir….“ Auf einmal viel ihr Blick auf den goldenen Dolch, der neben Sams Hose lag. „Sag bitte nicht, dass es das ist, wofür ich es halte!“ Ruby stieg nun ebenfalls aus dem Bett und zog sich etwas über. Sam nahm den Dolch und steckte ihn wieder unter seinen Gürtel. „Nein, das ist nur … ein gewöhnliches Messer, weiter nichts!“ Ohne Ruby anzusehen, machte er sich bereit zu gehen. „Alistair war bei dir, hab ich Recht? Ich kenne diesen Dolch. Damit kann man Menschen direkt in die Hölle befördern, in dem man ihn ihnen direkt ins Herz rammt. Dass Alistair diesen Dolch führt ist bekannt.“ „Nein, du irrst dich Ruby, ich sagte doch schon, das ist ein ganz gewöhnliches Messer.“ Sam wollte gerade die Tür öffnen. „Du sollst Dean damit töten, nicht wahr?“ Der Brünette zögerte. „Ruby, misch dich hier bitte nicht ein, ok!“ Danach verließ er den Raum und ließ sie ohne eine Antwort zurück.

 

So schnell Sam nur konnte rannte er zum Motel zurück. Als er die Tür zu ihrem Zimmer öffnete, stand auch schon Dean vor ihm. „Darf ich fragen, wo du herkommst?“ Sam gab seinem Bruder erst einmal keine Antwort auf dessen Frage und zog seine Jacke in aller Ruhe aus. „Muss ich dir denn jedes Mal Rechenschaft darüber abliefern, was ich tue?“ Genervt setzte er sich auf sein Bett und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Dean starrte seinen Bruder einen Moment lang an. „Sam? … Was ist mit dir los! Das sieht doch jeder Idiot, dass mit dir was nicht stimmt!“ „Mir geht’s gut, ok! Mich nervt es nur, wenn du jeden meiner Schritte verfolgst!“ „Weißt du Sam, früher hatten wir beide etwas zu einander und weißt du was das war? Vertrauen Sam! Vertrauen! Ich kann es nicht erklären warum, aber irgendwie habe ich das im Moment zu dir nicht, vor allem, wenn du dich so aufführst! Also, willst du mir jetzt endlich erzählen, was los ist?“ Wutentbrannt stand Sam wieder auf und ging ein paar Schritte auf seinen Bruder zu. „Nichts, verdammt noch mal! Hör auf, dir ständig Sorgen um mich zu machen, mach dir lieber mal Sorgen um dich!“ Danach verschwand er ins Bad und knallte die Tür hinter sich zu. Dean stand einen Moment lang nur da und wusste nicht, wie er reagieren sollte. Er atmete tief durch und beschloss einen Moment lang an die frische Luft zu gehen. „Sam ich bin weg!“, rief er in einem sehr lauten Ton, in der Hoffnung sein Bruder würde ihn hören. Danach knallte er ebenfalls die Tür des Motel Zimmers zu und verließ das Gebäude.

Er lief ein paar Meter die lange Straße entlang und starrte immer wieder zum Himmel. „Wenn ich doch nur endlich wissen würde, was ihr da oben für mich geplant habt! Ich hoffe nur, es macht das Problem zwischen mir und Sam nicht noch schlimmer!“


 
 
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