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17 September 2009 @ 12:58 am
Fanfic: "Between Heaven And Hell"  

Here you find the cover in HQ

Title: Between Heaven and Hell
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Luzifer, Castiel, Zachariah, Ruby, Meg
Language/Rating: German, P18-Slash
Warnings: Extrem hurt Sam, a little bit hurt Dean, Sam x Luzifer, Spoiler Season 5
Genre: Mystery / Erotik / Action / Drama
Summary: Sam und Dean sterben und finden sich als Dämon bzw. Engel in einem anderen Leben wieder. Dort erwartet beide eine harte Aufgabe. Sam soll als Luzifers Nachfolger ausgebildet werden und Dean soll den Engeln gehorsam sein. Als die beiden sich zusammentun werden sie von Himmel und Hölle gejagt. Wäre das nicht schon schlimm genug, hat Sam es Luzifer auf einmal ganz besonders angetan und er wird zu "Luzifers Schlampe".
Wie soll es den beiden gelingen den Mächten von Gut und Böse zu entkommen und was hat es mit dieser mysteriösen Frau auf sich, die Sam immer wieder in seinen Träumen erscheint? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! ^^
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

For chapter one click here at my LJ

Sams Augen weiteten sich nach diesen schockierenden Worten von Luzifer. „Wa….was? Nein! ….. Niemals!“ Luzifer packte den jungen Winchester daraufhin unsanft am Hals. „Ich habe dich nicht nach deiner Meinung gefragt. Wenn ich sage, du wirst mein Nachfolger, dann wirst du das auch …… und weißt du warum?“ Der Herrscher der Hölle schnippte mit den Fingern und beide befanden sich kurz darauf in einer dunklen und kühlen Höhle. Durch einen Spalt zwischen den Gesteinen, die sie beide umringten, konnte Sam die heiße Lava, die draußen über den Boden strömte, erkennen.

Sie befanden sich also immer noch in der Hölle, was für Sam bedeutete, dass es sich hierbei um keinen Albtraum handelte. „Wa..was …. Wa….warum ich?“ Sams Stimme begann vor Angst zu zittern. „Weil du es im Blut hast! Komm mit, ich werde es dir zeigen.“

Sam folgte Luzifer einen langen Tunnel entlang, bis sie beide vor unzähligen Kerkern standen, in denen sich Menschenseelen befanden, denen die Angst ins Gesicht geschrieben stand. „Das, mein Junge, sind unschuldige Seelen …. naja, nicht ganz unschuldig. Immerhin haben sie ihre Seelen verkauft. Sie werden tagtäglich von meinen Untertanen gefoltert und gedemütigt, bis aus ihnen eines Tages mächtige Dämonen werden. Leider gibt es Einzelfälle, die wir nicht brechen können und das schon seit einigen Jahrzehnten. Wir haben keine Verwendung mehr für sie, denn sie werden sich uns niemals anschließen, egal, was wir auch versuchen.“

Sam blickte voller Mitgefühl in die, vor Angst verzerrten Gesichter.

„Sam! Ich möchte, dass du diese überflüssigen Menschen für immer tötest!“

Der junge Winchester wich ein paar Schritte zurück. „Bitte nicht! Verlang das nicht von mir! I…ich kann das nicht!“

„Oh doch! Du kannst!“

Luzifer hielt Sam mit seiner Gedankenkraft an dem Fleck Erde, auf dem er gerade stand, fest und näherte sich ihm wieder. „Wie ich schon sagte …… Du hast es im Blut.“ Dabei strich Luzifer Sam über die zitternden Schultern, dann entfernte er sich wieder von ihm und befreite eine unschuldige Seele aus ihrem Käfig, welche er gleich zu Sam hinüber schleifte und vor seinen Füßen absetzte. Es war eine junge Frau mit blonden langen Haaren, die den jungen Winchester verzweifelt anflehte, ihr nichts zu tun.

In Luzifers Hand erschien nun, wie aus dem Nichts, ein leuchtendes, großes Schwert. Er drückte es Sam in die Hand und flüsterte ihm ins Ohr. „Du kannst es ….. Du willst es …. Spüre die Macht in dir und löse die Fesseln, die deine dunkle Seite gefangen halten!“

Sam bekam in diesem Moment die Kontrolle über seinen Körper zurück. Das Schwert lag unsicher in seinen Händen und drohte in den nächsten Sekunden aus diesen zu gleiten.

Sams Gedanken fingen an verrückt zu spielen. Auf der einen Seite konnte und wollte er dieser unschuldigen Frau nichts tun, doch da gab es noch etwas anderes in ihm, das diese Seele unbedingt töten wollte.

Er presste seine Hand fest gegen seine Stirn. „Nein! Aufhören! Was machst du mit mir?“

Luzifer zuckte mit den Schultern. „Ich mache gar nichts. Du kämpfst gegen dein anderes ich an. Wehre dich nicht dagegen, lass es einfach zu.“

Sam spürte, wie sein Herz immer schneller schlug und mit jedem weiteren Herzschlag schienen die Schmerzen in seinem Kopf stärker zu werden.

Mit einem Mal nahm das Ganze dann plötzlich ein Ende.

Sams Augen begannen sich schwarz zu verfärben, was Luzifer ein bösartiges Grinsen aufs Gesicht brannte.

Entschlossen hob Sam das Schwert.

Die Frau, die vor ihm auf den Knien saß, bettelte und wimmerte, aber Sam ließ das Ganze vollkommen kalt.

Im nächsten Augenblick rammte er ihr das Schwert auch schon in die Brust, worauf sie zu glühen und qualvoll zu schreien begann und sich schließlich in unzählige leuchtende Funken verwandelte und danach in der Luft auflöste.

Erst jetzt bemerkte Sam, was für eine schlimme Tat er gerade begangen hatte. „Nein …… nein ….. was hab ich getan?“

Er ließ das Schwert fallen und sank auf die Knie.

Die ersten Tränen bildeten sich in seinen Augen und liefen ihm kurz darauf auch schon über seine glühenden Wangen.

Luzifer stand nun erhaben vor ihm. „Diese Seite an dir ist dir vollkommen neu, nicht wahr? Das menschliche in deiner Seele ist dein Schwachpunkt, aber das sollte auf Dauer kein Problem mehr sein, denn je länger du dich in der Hölle aufhältst, desto schneller wird sie verblassen.

Und jetzt …..“ Luzifer packte Sam am Kinn und zog ihn zu sich nach oben. „Jetzt wirst du mir einen Engel bringen, aber keine Sorge, ich möchte nicht, dass du ihn tötest. Vorerst nicht! Ihnen gegenüber brauchst du kein Mitgefühl zeigen. Sie sind ebenfalls brutal und skrupellos. Aber du weißt sicherlich schon, wovon ich rede. Immerhin hast du schon mit einigen von ihnen Bekanntschaft gemacht, nicht wahr?“

Luzifer hatte Recht. Engel waren keine rücksichtsvolleren Wesen, als es Dämonen waren. Diesen Eindruck übermittelten Sam schon Uriel, Zachariah und auch Castiel auf eine bestimmte Art und Weise.

Sam blickte Luzifer überzeugt in die Augen. „Wo kann ich sie finden?“

Feuer begann in Luzifers Augen zu brennen. „Das ist die Einstellung, die ich erwartet hatte.

Sie halten sich gerne auf der Erde auf. Menschen zu überwachen ist ihre Lieblingsbeschäftigung, was für uns einen großen Vorteil mit sich bringt. Dort sind sie meistens allein und verwundbar.

Ich bringe dich an einen Ort, an dem du in kürzester Zeit einen finden wirst. Mach dir aber keine Gedanken, wegen den Menschen. Sie können dich in deiner Dämonen Gestalt und auch unsere Feinde in Engelsgestalt, nicht sehen. Erst wenn ihr einen menschlichen Körper besetzt, seid ihr sichtbar.“

Sam nickte entschlossen. „Gut, bring mich dort hin!“

Luzifer legte seinen Zeigefinger auf Sams Stirn und im nächsten Moment befand sich der junge Winchester auch schon zurück auf der Erde.

Er stand auf einem, mit Wiese übersätem Hügel, von dem er nach unten in die Wälder blicken konnte.

Weit und breit war kein Mensch zu sehen.

Sam nahm an, dass das der Ort war, an den sich die Engel zurückzogen, wenn sie ihre Ruhe brauchten. Zum Nachdenken war es eine perfekte Gegend.

Sam genoss noch eine Zeit lang den schönen Ausblick, bis er auf einmal, nicht weit von sich entfernt, in einem Gebüsch, ein leises Rascheln wahr nahm.

Er breitete seine Flügel aus und flog mit Schwung auf das Geräusch zu. Niemals hätte er gedacht, dass Fliegen so einfach sein konnte.

Aus den Sträuchern erhoben sich ebenfalls zwei weiße, prachtvolle Flügel, an deren Ende ein weiblicher Engel Sam mit ihrem gefährlichen Blick ins Visier nahm.

Sie wollte sich gerade auf ihn stürzen, als Sam seine Hand nach ihr ausstreckte und sie, mit Hilfe von Gedankenkontrolle, im Zaum hielt.

Der junge Winchester war überrascht von seinen Kräften. Mit Leichtigkeit zwang er die Engelsfrau zurück auf den Boden und nagelte sie auf diesem fest.

Vorsichtig wagte er sich in ihre Nähe und kniete sich neben sie. Er strich ihr sanft ein paar blonde Haarsträhnen, die Teile ihres schönen Anblicks verdeckten, aus dem Gesicht.

„Tut mir Leid, dass du es sein musst, die mich mit in die Hölle begleitet, aber ich würde sagen, du warst einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.“

Ihre Augen funkelten immer noch gefährlich. „Sam Winchester, richtig? Wir wissen schon lange, dass Luzifer dich als seinen Auserwählten auserkoren hat, aber ich hätte ebenfalls nicht gedacht, dass gerade du es sein wirst, der uns in die Falle geht!“

Auf ihrem Gesicht bildete sich ein gehässiges Grinsen und kurz darauf nahm Sam mehrere Schatten, die neben ihn auf den Boden fielen, wahr.

„Was zum ….“

Als er sich aufrichtete und um sich blickte, wurde er schon von allen Seiten mit Schwertern bedroht, die von männlichen Engeln geführt wurden.

Einer von ihnen trat in den Kreis von Schwertern, in dem Sam gefangen gehalten wurde.

Sam kannte sein Gesicht. Es war Zachariah, einer der skrupellosesten unter ihnen.

„Sieh mal einer an, wir hatten ja gehofft, dass Luzifer uns hier aufspüren und einen seiner jämmerlichen Dämonen schicken würde, aber du? … Da ist uns etwas ganz besonderes ins Netz gegangen!“

Sam blickte schockiert in die angriffsbereiten Gesichter um sich. „A..aber, wie konntet ihr ihn so täuschen? Er …. er dachte ihr wärt alleine?“

Zachariah grinste siegessicher. „Das sind wir auch, aber meist an verschiedenen Orten und nur kurze Zeit, sodass er uns nicht so leicht aufspüren konnte.

Einer von uns hat sich immer hier über mehrere Monate aufgehalten…..“

Er verließ den Kreis und half seiner Engelskollegin, die immer noch auf dem Boden lag, auf die Beine.

„Sie hat einen guten Job gemacht und wird dafür reichlich belohnt werden.“

Anerkennend strich er ihr über die Schultern. „Sobald du hier aufgetaucht bist, hat sie uns informiert…“

Zachariah trat nun wieder an Sam heran. „Ihr seid nicht die einzigen, die einen Feind gefangen nehmen und diesen als Abschreckung töten wollen. Himmel, oder Hölle, wir beide wollen unsere Machtposition beweisen, doch dieses Mal sind wir klar im Vorteil und wenn wir dich getötet haben, haben wir Luzifer nicht nur eine Warnung erteilt, sondern auch gleich seinen Plan, dich als Nachfolger auszubilden, durchkreuzt.“

Voller Stolz erfüllt blickte er in die Runde. „Na los, bringt ihn zum Scheiterhaufen!“

Sam wurde an beiden Armen grob gepackt und so mit den Engeln, welche sich in südliche Richtung auf den Weg machten, mit gezerrt.

„Nein! Bitte! Lasst mich gehen ….. da ….das könnt ihr doch nicht machen!“

Zachariah zeigte auf Sams Betteln aber keine Reaktion.

Ohne Worte machten sich die Engel, zusammen mit dem hilflosen Sam, auf den Weg.

Sie liefen den ganzen Tag über Hügel und durch Wälder, bis sie schließlich bei Dämmerung an einer kleinen Lichtung, in deren Mitte sich ein meterhocher Scheiterhaufen befand, angekommen waren.

Sam konnte es kaum glauben. Die Engel hatten sich tatsächlich schon auf alles vorbereitet.

Der junge Winchester versuchte sich wieder verzweifelt aus den festen Griffen seiner Feinde zu befreien, doch er wurde ohne Nachsicht auf den Scheiterhaufen gezerrt und schließlich mit den Händen hinter dem Holzbalken, der auf der Spitze nach oben ragte, gefesselt. Seine Füße wurden ebenfalls an dem Balken mit einem Seil befestigt.

Zachariah beobachtete das Spektakel mit Freuden. „Es wird Luzifers kaltes Herz zersplittern, wenn er seinen Liebling brennen sieht.“

Der mächtige Engel brach daraufhin in lautes Gelächter aus.

Sam packte ein Gefühl von Angst.

Mittlerweile hatte sich eine ganze Scharr von Engeln um ihn versammelt, welche ihn herablassend anblickten.

Einige von ihnen bewarfen ihn mit kleinen Steinen.

Sam fühlte die Schmerzen, die daraus entstanden, kaum. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, nicht vollkommen in Panik zu verfallen.

Auf einmal viel Sam unter den vielen Engeln ein weiteres bekanntes Gesicht ins Auge und neben ihm ….

Der junge Dämon glaubte zu träumen.

Neben ihm befand sich ein sehr vertrautes Gesicht. Es war das Gesicht seines Bruders, welcher mit Castiel an seiner Seite ebenfalls vollkommen gefühlskalt zu ihm hinauf starrte.

Dean sah einfach nur gigantisch aus mit seinen prachtvollen weißen Flügeln, deren Federn sich im Wind wie Seide hin und her schwangen.

Sam hatte nun wieder Hoffnung. Sein Bruder würde ihn niemals im Stich lassen. „DEAN!! HEY, ICH BINS! BITTE SAG IHNEN, DASS SIE MICH GEHEN LASSEN SOLLEN!“

Der kleinere war davon überzeug, dass sein Bruder ihn verstanden haben musste, immerhin hatte er laut genug geschrien.

Doch der ältere Winchester verzog keine Miene.

Castiel legte nun seine Hand auf seine Schulter. „Dean, wenn du das nicht mit ansehen willst, dann verschwinden wir von hier!“

Dean blickte sein Gegenüber aber nur fragend an. „Warum? Er ist ein Dämon! Das ist die Strafe, die er verdient. Die Tatsache, dass er mein Bruder ist, ändert daran nichts.“

Sam hatte diesen Blick von seinem Bruder noch nie zuvor gesehen. Dieser gefühlslose Ausdruck in seinen Augen, wie er ihn anstarrte, ließ Sams Herz zerbrechen.

Er glaubte nicht mehr, dass Dean den Engeln nur etwas vorspielte. Sein Bruder wollte ihn, wie alle anderen Anwesenden auch, sterben sehen.

Zachariah trat nun in die Mitte, sodass alle ihn gut sehen konnten. „Hört mich an, meine Freunde! Heute ist der Tag gekommen, an dem wir Luzifer unsere Macht beweisen. Wir werden ihm eine Warnung geben und seinen Plan, diesen Jungen als Nachfolger auszubilden, zu Nichte machen!“

Die Engel um ihn herum jubelten triumphierend.

Wieder erhob Zachariah das Machtwort. „LUZIFER! Hiermit werden wir dich zerbrechen!“

Ein Engel trat aus der Scharr hervor und zündete eine Fackel an.

Sam blickte seinem Bruder flehend in die Augen. „Nein ….. bitte …..“

Dean erwiderte Sams Blick, zeigte aber jedoch wieder keine Reaktion.

Der Engel wartete auf Zachariahs Zeichen und warf dann die Fackel in das brennbare Material, welches auch gleich Feuer fing und sich schnell ausbreitete.

Zachariah richtete seine beiden Hände zum Himmel. „DAS WIRD UNSER SIEG SEIN!“

Wieder begannen die Engel um ihn herum zu jubeln.
 
 
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saintsghostsaintsghost on July 11th, 2010 06:35 pm (UTC)
can i get access to the first chapter of this fic?
Hunter Dany - Woman Of Letters: Watching The Starsstardustlegacy on July 12th, 2010 10:18 am (UTC)
Hey! Thank you! I´m glad you want reading my fic! ^^
I added you back.... so you should have the access!
But I´m not sure, if you can read it! The FF is only in German!?
My English isn´t good enough to write a whole fic!