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21 October 2009 @ 07:34 pm
Fanfic: "No Escape"  
 
Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

Here you find chapter one - four and my other FF´s

Dean ging ein paar Meter, bis er außer Sichtweite des Motels war, danach zog er ein Handy aus seiner Tasche. Es war Sams Handy! Er hatte es heimlich aus Sams Jacke gezogen. „Tut mir Leid Sam, aber wie gesagt, du wirst das nicht alleine durchstehen.“ Er wühlte sich durch Sams abgespeichertes Telefonverzeichnis, bis er auf den Namen traf, den er suchte. Dean wählte die Nummer und in nur wenigen Sekunden meldete sich auch schon eine junge Frauenstimme. „Sam? Ich hab mir Sorgen um dich gemacht! Geht’s dir gut?“ „Nein Ruby, dieses Mal nicht Sam, sondern Dean! Deiner Reaktion nach zu urteilen scheinst du etwas zu wissen, von dem ich nichts weiß! Raus damit! Was ist los! Ständig macht sich mein Bruder mitten in der Nacht aus dem Staub und heute kam er auch noch verletzt nach Hause. Verschweig mir nur eine Kleinigkeit und ich mach dich alle!“ „Ok Dean! Sag Sam aber nicht, dass du diese Information von mir hast! Ich vertraue sie dir nur an, weil ich mir große Sorgen um ihn mache und ich glaube, dass du ihm helfen kannst“ „Sam wird nichts davon erfahren! Also ich höre?“ Einen Moment lang herrschte Stille, doch dann meldete sich Ruby wieder zu Wort. „Er war vorgestern Abend bei mir und hat mich um Hilfe gebeten. Er hatte einen goldenen Dolch bei sich. Dieser Dolch gehört meines Wissens Alistair. Damit kann man jemanden direkt in die Hölle schicken. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, Alistair hat deinem Bruder einen Auftrag erteilt und ich denke der Auftrag lautet, dich zu töten. Wie gesagt, es ist nur eine Vermutung, aber Sam war so aufgewühlt. Ich bin mir sicher, dass es etwas mit dir zu tun hat.“ „Alistair also! Danke Ruby! Du hast mir sehr weitergeholfen!“ Danach beendete er das Gespräch, ohne eine weitere Antwort von Ruby abzuwarten.

„Oh Sammy, in was bist du da bloß hineingeraten?“

 

Dean sperrte leise die Tür zu ihrem Motel Zimmer auf. Sam lag noch immer auf dem Sofa, war aber mittlerweile eingeschlafen. Dean setzte sich neben ihn und blickte den schlafenden Sam mehrere Minuten nur an. „Wenn ich dir doch nur helfen könnte Sammy!“ Eine Träne lief gerade Deans Wange hinunter. Warum taten diese Scheißkerle von Dämonen seinem Bruder das nur an.

 

„SAM!!!! SAMMY!!!! LOS!!! TÖTE IHN!!!“ Sam stand nun wieder in dem dunklen Raum. „Nein! Niemals! Du glaubst, das bisschen Folter schreckt mich ab, da hast du dich aber gewaltig getäuscht Alistair.“ „DU HAST GAR KEINE ANDERE WAHL, ODER WILLST DU DEAN LIEBER DABEI ZUSEHEN, WIE ICH IHN ZU GRUNDE RICHTE?“ Da waren nun wieder diese starken Schmerzen in seinem Kopf! „Lass mich doch einfach in Ruhe! Warum gerade ich?“ „NA WEIL DU DER AUSERWÄHLTE BIST! ….. LOS! TÖTE IHN!!!“ Sam fühlte, wie Blut aus seiner Wunde triefte. Die eiskalte Hand strich ihm wieder übers Gesicht. „ICH BEKOMME IMMER WAS ICH WILL!!! TÖTE IHN!!!“ „Lass mich doch einfach in Ruhe!“ Sam drückte seine Hände wieder fest an seinen Kopf!! Die Schmerzen wurden immer stärker. „TÖTE IHN!!!“ „Neiiiin!!!“

 

Als Sam die Augen aufschlug, fiel ihm als erstes Dean ins Auge, der neben ihm saß und wieder einmal eingeschlafen war. Langsam stand Sam auf und machte sich auf den Weg ins Bad. Seine Wunde schmerzte mit jedem einzelnen Schritt. Als er endlich dort ankam, zog er den Dolch unter dem Teppich hervor und schob ihn wieder unter seinen Gürtelbund. Einen Moment lang blickte er in den Spiegel. Er fühlte sich schlecht! Er fühlte sich verdammt schlecht und wusste einfach nicht mehr was richtig und was falsch war. Sein Kopf fing wieder an tierisch stark zu schmerzen und dann war da wieder diese Stimme in seinem Kopf. „TÖTE IHN SAM!!!“ Sam presste seine Hände gegen die Schläfen, aber die Schmerzen wurden immer stärker. Sie waren nun so stark, dass er das Gleichgewicht verlor und auf den Boden sackte. „Nein!! Nicht! Bitte hör auf damit! Lass mich doch endlich in Ruhe!“ Plötzlich lief etwas aus seinen Augen. Als er es aus seinem Gesicht wischte und einen kurzen Blick auf seine Finger warf, fiel ihm auf, dass es Blut war. Sam richtete sich auf und sah in den Spiegel. „Je stärker der Schmerz in seinem Kopf wurde, desto mehr Blut floss aus seinen Augen. „Was machst du mit mir?“ „TÖTE IHN ENDLICH!!!“ Sam war mit seinen Nerven am Ende. Er wollte nur noch, dass es aufhörte. Außerdem, wenn er Dean töten würde, dann wäre es nur halb so schlimm, als wenn Alistair sich an Dean vergreifen würde. Sam würde seinem Bruder nur einen Gefallen tun. Entschlossen nahm er den Dolch und schlich leise auf Dean zu. Als er direkt neben ihm stand, hob er den Dolch und wollte ihn Dean gerade ins Herz rammen, als auf einmal seine Hand zu zittern begann. Sam versuchte nun wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Was zum Teufel tat er da? „NA LOS, WORAUF WARTEST DU NOCH? TÖTE IHN“ „Nein! Hör auf damit! Ich kann nicht!“ Ein weiterer Schmerz fuhr durch seinen Kopf. Sam schrie gequält auf und ließ den Dolch fallen. Anschließend fiel er ebenfalls auf den Boden und konnte nicht mehr anders als in Tränen auszubrechen.

Durch den Schrei seines Bruders wurde Dean aus seinem Schlaf gerissen. „SAAM!!“, schrie er. Der ältere Winchester blickte sich panisch um und es dauerte auch nicht lange, bis er den weinenden Sam neben sich auf dem Boden kniend vorfand. Dean zögerte keine Sekunde und kniete sich ebenfalls neben seinen Bruder. „Hey Sam… Sammy! Was ist denn los! Komm schon! Rede mit mir!“ Dabei nahm er Sam vorsichtig die Hände vom Kopf, die er fest gegen seine Schläfen presste und hob sein Kinn etwas an, damit er ihm direkt in die Augen blicken konnte. „De..Dean ich…!“ Seine Stimme klang verzweifelt und ängstlich. „I.. ich wollte dich töten! Dean verdammt!! Ich wollte dich töten!!“ „Hey Sam, es ist ok!!! Alles ist ok!“ Dean drückte den Kopf seines Bruders schützend an seine Brust und umschlang ihn fest mit seinen Armen. „Es ist ok!!“ Dabei streichelte er ihm wieder beruhigend durch seine verschwitzten Haare.

Nach einer Weile richtete sich Sam auf und sah seinem Bruder verzweifelt in die Augen. „Wie soll das alles denn noch weitergehen? Ich war kurz davor, dir den Dolch in dein Herz zu rammen! Beinahe wärst du…“ Dean stand nun ebenfalls vor seinem Bruder und strich ihm mit seinen Händen über die Schultern. „Aber du hast es nicht getan!“ „Und was ist, wenn es wieder passiert? Dean, du musst mich aufhalten! Ich habe mich selbst nicht mehr unter Kontrolle!“ „Ach und was schlägst du vor, was ich tun soll? Dich töten? Tut mir Leid Sam, aber dieses Thema hatten wir schon Mal! Selbst wenn du mich auf Knien anflehst, ich würde dir niemals etwas antun! Außerdem warst das nicht du! Alistair hatte dich unter seiner Kontrolle!“ Sam trat nach Deans Worten ein paar Schritte zurück. „Alistair hatte ich nie erwähnt! Woher weißt du…“ „Ruby hat es mir gesagt! Ab und zu ist dieses Luder doch zu etwas zu gebrauchen!“ Panisch zog sich Sam seine Jacke über und stürmte zur Ausgangstür. „Sam, wo willst du hin?“ „Ruby warnen! Sie ist nicht mehr sicher! Alistair hat gedroht, sie zu töten, wenn ich dir etwas sage!“ Mit einem misstrauischen Blick ging Dean ein paar Schritte auf seinen Bruder zu. „Moment mal! Du hast mir von all dem nichts erzählt, weil ein Dämon sterben könnte? Bist du noch zu retten?“ „Dean hör zu! Mir war schon klar, dass du das nicht verstehen würdest, aber in weniger als 2 Stunden wird Alistair auftauchen und dann wird er dich töten! Also meiner Meinung nach brauchen wir Unterstützung, das heißt, wenn Alistair sie noch nicht getötet hat!“ „Warum sollte er das tun? Du hast ihr nichts erzählt! Sie hat es von selbst herausgefunden und mir anvertraut. Du hast damit also nichts zu tun!“ „Doch das habe ich! Ich war nicht vorsichtig genug! Wie sonst hätte sie herausfinden sollen, was los ist? Außerdem glaube ich nicht, dass Alistair sein Wort hält! Ich muss los!“ Danach rannte Sam aus dem Raum, ohne eine Antwort von Dean abzuwarten.

 
 
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