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18 September 2009 @ 01:59 am
Fanfic: "No Escape"  
 
Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

Here you find chapter one / two and my other FF´s

Sam blickte mehrere Minuten schon in den Spiegel. Warum er? Warum gerade er? Sam fühlte sich wieder, wie damals, als er unbedingt einen Weg finden wollte Dean zu retten. Genau in so einer Lage steckte er nun wieder. Er wusste nicht mehr weiter, weder was er tun sollte, oder wen er noch um Hilfe bitten könnte. Sam ließ sich an der Bad Wand auf den Boden hinunter gleiten. Seine Augen wurden feucht und nur wenige Sekunden später liefen ihm auch schon Tränen die Wangen hinunter.

 

Als Dean durch die verschiedensten Gassen lief, fielen ihm auf einmal zwei spielende Jungs ins Auge. Der eine schien so um die 12 Jahre zu sein, der andere wirkte auf ihn wie ein 8-Jähriger. Die Art, wie der Jüngere zu dem Älteren aufblickte, ließ Dean vermuten, dass es sich bei den beiden um Brüder handeln musste. Seine Vermutung wurde auch bestätigt, als der Ältere, den Jüngeren, als kleinen Bruder bezeichnete. Es war nicht zu übersehen, dass sie sich liebten. Dean dachte dabei an seine Teenager Zeit zurück und sah Sam und ihn anstatt der beiden kleinen Jungs. Gott, er vermisste diese Zeit.

Die Zeit verging wie im Flug und Dean stand nun schon mehrere Minuten da und beobachtete die beiden spielenden Kinder. Er wurde aber aus seinem Traumzustand gerissen, als ihm eine Träne die Wange hinunter lief. Dean wischte sie schnell weg und beschloss sich wieder auf den Rückweg zu machen. Sam hatte sich verändert, das war für ihn ganz klar. Sein kleiner Bruder wollte nicht mehr von ihm beschützt werden, sondern alles selbst in die Hand nehmen. Dean fiel es nur sehr schwer, dies zu zulassen. Wäre er nicht so eine lange Zeit fort gewesen, wäre es wahrscheinlich auch ganz anders gekommen. Er hasste sich so sehr dafür, aber was hätte er denn tun sollen. Dean musste Sam zurückholen, er konnte ihn damals nicht einfach sterben lassen, nicht nachdem er so viel Verantwortung auf seinen Schultern ihm gegenüber geladen hatte. Deshalb musste Dean auch den Preis dafür zahlen. Seine Strafe war nicht nur viele Jahre in der Hölle Qualen zu erleiden, sondern auch Sam nicht mehr beschützen zu können.

 

Als er wieder am Motel ankam und die Tür zu ihrem Zimmer öffnete, konnte er Sam nirgends sehen. Er musste sich immer noch im Bad eingeschlossen haben. Dean zögerte nicht lange und klopfte an die verschlossene Tür. „Sam, bitte mach auf!“ Anders, als er erwartet hatte, öffnete sich die Tür in nur wenigen Sekunden. Sein Bruder blickte ihn einen Augenblick lang an. „Dean ich… es .. es tut mir Leid! Ich hätte dich nicht so angehen dürfen.“ „Nein Sam! Mir tut es Leid! Du hattest Recht!“ Dean legte seine Hände behutsam auf Sams Schultern. „Ich muss dir auch mal deine Freiheiten lassen!“ Sam konnte in diesem Moment nicht anders, als seinen großen Bruder zu umarmen. „Ich liebe dich Dean, bitte lass uns nicht ständig streiten!“ Er konnte die Tränen wieder nicht zurückhalten, also ließ er den ganzen Schmerz, der ihn im Moment bedrückte einfach raus. „Sam! Hey, du weinst doch nicht etwa?“ Dean drückte seinen Bruder jetzt noch fester an sich. Irgendetwas stimmte mit Sam nicht, da war sich Dean jetzt ganz sicher. Er beschloss aber vorerst nicht danach zu fragen. Sam würde es ihm schon erzählen, wenn die Zeit reif war. Jedenfalls glaubte er das.

„Ok Sammy! Was meinst du? Machen wir uns einen schönen Abend zusammen, mit ein paar Flaschen Bier und einem spannenden Football Spiel?“ Sam löste nun die Umarmung wieder und nickte seinem Bruder entschlossen zu, um ihm verständlich zu machen, dass er einverstanden war. „Ok! Worauf warten wir dann noch! Setz dich doch schon mal hin, ich hol das Bier!“ Im nächsten Moment war Dean auch schon in der Abstellkammer verschwunden.

Sam setzte sich auf das Sofa und starrte auf den bunten Teppichboden mit den verschnörkelten Mustern. War es denn das Richtige, was er nun tat? Es einfach auf sich zukommen zu lassen, ohne etwas zu unternehmen? Aber ihm fiel nun auch nicht mehr ein, als vor ein paar Stunden. Er konnte einfach nichts tun. Seinen Bruder würde Sam auf keinen Fall töten, da müsste sich Alistair schon etwas besseres, wie Folter einfallen lassen und wenn Alistair Dean selbst töten wollte, dann würde er das verhindern. Dieses Mal würde er es schaffen Dean zu retten und wenn er selbst mit seinem Leben dafür bezahlen würde. Ja, er würde Alistair zeigen, wer hier das Sagen hatte. Nun beschloss er aber nicht weiter groß darüber nachzudenken und sich mit seinem Bruder einen schönen Abend zu machen. Vielleicht war es ja das letzte Mal.

„So, dann kann es ja losgehen!“ Dean ließ sich neben Sam auf das Sofa fallen und schaltete mit der Fernbedienung den Fernseher ein. Danach hielt er Sam eine Flasche Bier hin, die sein Bruder mit einem verstellten Grinsen auch entgegennahm. „Cheers Bruderherz!“ Dabei klirrten ihre Flaschen aneinander und Dean lehnte sich zurück und konzentrierte sich auf das Spiel. Innerlich hoffte er aber, dass Sam etwas lockerer wurde und ihm vielleicht von seinem Problem erzählen würde.

 

Es waren bereits einige Stunden vergangen, in denen die Brüder still nebeneinander saßen und ihre Konzentration dem Footballspiel widmeten. Als Sam seitlich zu seinem Bruder blickte, fiel ihm auf, dass er schon eingeschlafen war. Sam nahm ihm die leere Bierflasche aus der Hand und stellte sie leise auf dem Tisch ab. Danach schaltete er den Fernseher aus und ging ins Bad, um sich etwas frisch zu machen. Es war nun schon eine Stunde vor Mitternacht. Langsam bekam es Sam doch etwas mit der Angst zu tun. Er drehte den Wasserhahn auf und klatschte sich eine Hand voll Wasser ins Gesicht. Als er in den Spiegel blickte, fiel ihm noch eine weitere Person hinter sich auf. Es war das Gesicht von Alistair. Blitzschnell drehte Sam sich um, aber hinter ihm war niemand. Als er seinen Blick wieder dem Spiegel widmete, war Alistairs Gesicht immer noch da. „DU HAST NOCH KNAPP EINE STUNDE! AN DEINER STELLE WÜRDE ICH JETZT MAL ETWAS UNTERNEHMEN!“ „Nein! Ich werde Dean nicht töten! Das kannst du vergessen!“ „DANN WIRST DU AUCH DEN PREIS DAFÜR ZAHLEN MÜSSEN!“ Nun ertönte nur noch ein kaltes Lachen, dann verschwand Alistairs Stimme, zusammen mit seinem Spiegelbild. Sam holte tief Luft und klatschte sich anschließend noch eine Ladung Wasser ins Gesicht. Nachdem er sein Gesicht in seinem Handtuch abgetrocknet hatte, bemerkte er, wie Dean neben ihm stand und ihn müde anblickte. „Ist schon spät, ich glaube, wir sollten uns Schlafen legen!“ „Ja, du hast Recht! Gehen wir!“ Sam knipste das Licht aus und beide Brüder legten sich in ihre Betten.

Dean war auch schon in nur wenigen Sekunden wieder eingeschlafen. Sam lag die ganze Zeit nur hellwach im Bett. Er machte sich eine Menge Gedanken, über das, was in den nächsten Minuten passieren würde. Die ganze Zeit über, behielt er den Wecker neben seinem Bett im Visier. Sein Herz schlug mit jeder weiteren Sekunde, die verging, lauter und schneller. Als es nur noch wenige Minuten bis Mitternacht waren, begann sein kompletter Körper zu zittern und durch seinen Kopf fuhr ein stechender Schmerz. Wenn es möglich wäre, hätte  er die nächsten Stunden einfach übersprungen. Jetzt bekam er es auch schon mit panischer Angst zu tun. Für einen Moment lang schloss er die Augen. Als er sie wieder öffnete, stand Alistair direkt vor seinem Bett. Sam fuhr zusammen und setzte sich mit einem Mal auf. „Armer Sammy! Ich hätte schon etwas mehr Mut von dir erwartet! Du weißt ja, was jetzt mit dir passieren wird, nicht wahr? Du gehörst mir!“ „Na das wollen wir doch mal sehen! An Dean kommst du nicht ran!“ Er stand auf und stellte sich mit ausgestreckten Armen drohend und schützend zugleich vor Alistair. „Wenn du Dean willst, musst du zuerst mich töten!“ „Wer redet denn von töten. Ich habe etwas viel besseres mit dir vor!“ Er packte Sam am Arm, schnippte mit den Fingern und im nächsten Augenblick befanden sie sich auch schon in einer heruntergekommenen Lagerhalle. Sam riss sich aus Alistairs Griff los und trat ein paar Schritte zurück. „Wo sind wir? Bring mich sofort zurück zu Dean!“ „Ach, ist ja niedlich! Euch beide kann man ja nicht mal für eine Sekunde trennen, da hast du schon Sehnsucht nach deinem Bruder. Keine Sorge! Ihm wird nichts passieren. Noch nicht, jedenfalls! Aber du wirst jetzt deine Strafe erhalten. Jeder befolgt meine Befehle, hast du das verstanden?“ Alistair streckte seinen Arm in Sams Richtung aus und beförderte ihn mit voller Wucht ein paar Meter durch den Raum, bis er auf einem Tisch, der einem Kreuz ähnelte landete. Alistair näherte sich ihm und schnallte seine Arme ausgestreckt an den beiden Enden des Tisches fest. Das gleiche tat er mit seinen Beinen auf der unteren Kante des Tisches. Verzweifelt versuchte Sam sich zu befreien. „Du elender Mistkerl! Hol mich sofort hier runter!“ „Hab doch noch etwas Geduld Sam!“ Als erstes zog er Sam den goldenen Dolch aus dem Gürtel. „Den hätte ich dir gar nicht geben müssen. Ich wollte ihn sowieso nie aus der Hand geben… Schade eigentlich. Tja, dann werde ich ihn wohl Dean selbst ins Herz stoßen müssen.“ Nach diesen Worten kämpfte Sam mit Gewalt gegen die Fesseln an. „Das wagst du nicht!“ „Oh, du hast ja keine Ahnung, zu was ich alles fähig bin!“ Alistair strich Sam eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Also? Worauf warten wir noch?“




 
 
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