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11 October 2009 @ 05:55 pm
Fanfic: "No Escape"  
 
Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

Here you find chapter one - three and my other FF´s

Alistair riss Sams Hemd auf, sodass er mit nacktem Oberkörper vor ihm lag. Alistair nahm nun einen weiteren Dolch, der auf einem kleinen Tisch nebenan lag. „Na? Kennst du ihn noch? Du warst so leichtsinnig und hast ihn mir damals hinterlassen!“ „Ist.. ist das Rubys Messer?“ „Ganz Recht Sam und du wirst seine Kräfte am eigenen Leib spüren.“ Im nächsten Moment setzte der Dämon das Messer auch schon auf Sams Bauch an und zog nun einen tiefen Schnitt vom einen zum anderen Ende seines Körpers. Sam stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus und kämpfte weiter gegen die Fesseln. „Das fühlt sich gut an, nicht wahr? Brennt wie die Hölle!“ Alistair wiederholte das ganze noch einmal, etwas unterhalb von dem Schnitt. Sam schrie und stöhnte vor Schmerzen. Alistair lachte daraufhin nur schadenfroh. „Glaubst du immer noch, dass es das wert war? Dean zu töten wäre nicht so unangenehm für dich geworden!“ Noch einmal verpasste er Sam eine weitere Schnittwunde, danach begann er über die alten Wunden zu schneiden. Sam schrie und flehte ihn an aufzuhören, doch je öfter er das tat, desto tiefere Schnitte verpasste Alistair ihm. „Weißt du Sam, es wird Zeit, dass wir mal etwas leiser werden, nicht dass du durch dein Geschrei, noch die Nachbarn aufweckst! Das wollen wir doch nicht, oder?“ Alistair legte nun das Messer zur Seite und band Sam ein Stück Stoff um den Mund. „Gut dann kann es ja weitergehen!“ Der Dämon nahm wieder das Messer zur Hand und führte sein Werk weiter. Immer wieder schnitt er Sam tief in den Bauch und der Dolch glühte in Sams Haut. Es musste daran liegen, dass Dämonenblut durch seine Adern floss. Warum sonst hatte der Dolch eine solche Wirkung auf ihn, wie er sie normalerweise nur bei Dämonen zeigte. Das ganze ging noch ein paar weitere Stunden so. Sam hatte mittlerweile schon aufgegeben und sein Körper lag nur noch regungslos da. Der Schweiß lief ihm von der Stirn, wodurch seine Haare schon klitschnass waren und in den Augen des jungen Winchesters konnte Alistair nur noch einen tiefen trüben Ausdruck erkennen. „So, ich denke das reicht fürs erste!“ Alistair näherte sich wieder dem Oberkörper von Sam, bis er ihm direkt in die Augen blicken konnte. „Ich werde dich jetzt gehen lassen und du bekommst von mir eine zweite Chance! Ich gebe dir noch ein paar Stunden Zeit …..  bis Mitternacht, um Dean zu töten. Falls du es wieder nicht schaffen solltest, werde ich ihn töten und du wirst dabei zusehen, haben wir uns verstanden?“ Er bekam von Sam ein schwaches Nicken. „Außerdem denke ich, dass du nicht noch einmal hier landen willst!“ Alistair steckte Sam wieder den Dolch unter den Gürtel und knöpfte sein Hemd zu. Danach nahm er ihm das Stoffband ab und befreite ihn von den Fesseln. „Da ich der Meinung bin, dass du in diesem Zustand nicht sehr weit kommen wirst, werde ich dich direkt vor dem Motel absetzen. Also denk dran! Bis Mitternacht und kein Wort! Zu niemandem, oder die Dämonen Schlampe stirbt!“ Alistair schnippte wieder mit den Fingern und im nächsten Moment fand sich Sam vor dem Motel wieder.

 

Als die Tür zu ihrem Zimmer geöffnet wurde, saß Dean auf der Couch und reinigte seine komplette Waffenausrüstung. Er war sich sicher, dass es nur Sam sein konnte, der gerade den Raum betrat, deshalb kümmerte er sich weiter geschäftig um seine Waffen und blickte dabei nicht zur Tür. „Hey Sammy! Weißt du was ich jetzt tun werde? Ich werde dich nicht fragen, wo du warst! Wie versprochen bekommst du deine Freiheiten!“ Dabei grinste er in sich hinein. Dean hatte trotzdem einen leichten Funken Hoffnung, dass sein Bruder ihm doch noch verraten würde, wo er gesteckt hatte. Für Dean kam im Moment nur ein Grund in Frage. Sam hatte eine Freundin! Er hoffte nur und er betete zu Gott, dass es nicht Ruby war.

 

Sam war froh, dass sein Bruder sich in diesem Moment nicht zu ihm umblickte und so schleifte er sich, so schnell es seine Kraft zuließ, ins Bad uns sperrte die Tür hinter sich zu.

Dean blickte sich nun um. Was zum Teufel war im Moment nur los mit Sam. Allmählich fing die ganze Sache an ihm Angst einzujagen. Wenn er doch nur wüsste, was in seinem kleinen Kopf vorging. Er wollte ihm unbedingt helfen.

 

Sam hielt sich am Waschbecken fest, um sich aufrecht zu halten. Zuerst versteckte er den goldenen Dolch unter dem Bad Teppich. Vorsichtig zog er nun sein Hemd aus, welches  am unteren Ende schon vollkommen in Blut getaucht war, und warf es in die Ecke. Anschließend nahm er ein feuchtes Handtuch und wischte sich das Blut von seiner verletzten Haut. Sam stöhnte dabei immer wieder gequält auf. Wenigstens blutete es nicht mehr so stark wie vor ein paar Minuten. Er nahm sich nun einen Verband aus dem kleinen Badschrank neben dem Spiegel und wickelte ihn vorsichtig um seine Wunden. Nun zog er sich noch ein frisches Hemd über und verließ danach wieder das Bad. Das Laufen fiel ihm unglaublich schwer, aber er musste sich jetzt zusammen reisen. Er durfte Dean nicht beunruhigen. Sam atmete tief durch, dann gesellte er sich zu Dean auf die Couch. „Tut mir Leid, dass ich wieder so lange weg war und dir nicht gesagt habe, wo ich bin. Du hast dir bestimmt Sorgen gemacht!“ „Ach Quatsch! Wie schon gesagt, du bist erwachsen, du kannst tun und lassen was du willst. Du musst mich nicht über jeden deiner Schritte aufklären!“ Autsch, hatte Dean das jetzt wirklich gesagt? Natürlich hatte er sich Sorgen um seinen Bruder gemacht. Wenn ihm wieder etwas passieren würde, dann könnte er sich das nie verzeihen. „Ok Dean, danke! Macht es dir wirklich nichts aus?“ „Doch… äh ich meine nein! Kein Problem!“ Dean hasste sich ja so dafür seinen kleinen Bruder wieder einmal so anlügen zu müssen, aber was sollte er sonst tun. Sie würden sich ja dann doch wieder nur aus dem Weg gehen und das war es nicht, was Dean erreichen wollte! Also blickte er ihm entschlossen in seine Hundeaugen und schenkte ihm ein Lächeln. Sein Blick verfinsterte sich jedoch schnell wieder, als er auf Sams Hemd blickte und beobachtete, wie es sich um den Bauch herum rot färbte. „Oh mein Gott Sam! Ist das dein Blut?“ Sam rückte ein Stück zurück. Das konnte doch nicht wahr sein. Seine Wunde hatte wieder angefangen stark zu bluten und hatte den Verband schon vollkommen durchweicht. Jetzt gab es keinen Ausweg mehr. „Sam!?“ Deans Stimme klang besorgt. Panisch griff er nach Sams Hemd und riss es auf. „Bitte sag mir, dass ich träume!“ Er blickte auf den Verband, der vollkommen in Blut getaucht war. Wieso verheimlichte  Sam ihm so etwas. „Los! Hinlegen! Sofort!“ Sam zögerte im ersten Moment. „Na los!“ Vollkommen unwohl in seiner Haut fühlend, legte der jüngere Winchester sich auf das Sofa. Vorsichtig nahm Dean ihm den Verband ab. Dem älteren Winchester stockte der Atem, als er die tiefen Wunden auf Sams Bauch sah. „Wir… wir müssen dich sofort ins Krankenhaus bringen!“ Dean wollte gerade zu seinem Handy greifen und den Notarzt verständigen, als Sam mit Gewalt seinen Arm zurückhielt. „Nein! Dafür habe ich keine Zeit! Ich kann jetzt nicht ins Krankenhaus, sonst wird etwas Schlimmes passieren! Dean! Bitte nicht!“ Dean sah seinen Bruder einen Moment lang verzweifelt an. „Schön, dann erklärst du mir jetzt ganz schnell, wer dir so etwas angetan hat und wieso! Verschweige mir keine Einzelheiten!“ „Dean… ich… ich kann nicht!“ „SAM!! Soll ich es etwa aus dir heraus prügeln?“ Dean packte seinen Bruder am Kragen und zog ihn etwas näher zu sich heran, bis ihre Augen nur noch ein paar Zentimeter von einander entfernt waren. „Jetzt sag schon! Vergiss den ganzen Scheiß, von wegen, dir deine Freiheiten lassen! Da sieht man ja, was dabei rauskommt!“ „Dean, wenn ich es dir erzähle, dann wird jemand dafür sterben!“ „Du wirst also unter Druck gesetzt! Geb mir den Namen von diesem Schwein und ich werde ihn…“ „Dean! Nein! Das muss ich ganz allein durchstehen!“ „Ok, aber nicht in diesem Zustand mein Freund!“ Dean stand auf und holte aus dem Bad, den kompletten Verbandskasten. „So verheilt das nie! Ich muss dir die Wunden vernähen!“ „Wenn es nötig ist, dann werde ich dich nicht davon abhalten.“ Sam blickte unsicher zu seinem Bruder. „Ich hoffe, du kannst meine Lage verstehen!“ Dean nahm nun Nadel und Faden zur Hand. „Sam, egal was ist! Wir halten zusammen! Das war schon immer so und daran wird sich jetzt auch nichts ändern! Du wirst das nicht allein durchstehen, verstanden?“ Dean kämpfte schon mit den Tränen. Er war Sam nicht böse, ganz im Gegenteil! Er machte sich Sorgen. Ihm hätte viel Schlimmeres passieren können und das hätte sich Dean nie verzeihen können. Er fühlte sich für Sam verantwortlich und fühlte sich sofort schuldig, wenn ihm etwas zustieß.

Dean stach nun mit der Nadel in Sams verletzte Haut. Der jüngere Winchester zuckte daraufhin vor Schmerzen zusammen, blieb aber stark. Immer wieder blickte Dean seinem Bruder in die Augen, um sicher zu gehen, dass sich sein Zustand nicht verschlechterte.

Sam fühlte sich mies. Er wusste, dass er seinen Bruder wieder einmal enttäuscht hatte, aber hätte er ihm alles erzählt, wäre Ruby in Gefahr. Warum tat Alistair ihm das nur an.

Die andauernden Schmerzen trieben Sam nun schon den Schweiß aus der Stirn. Dean schien jetzt noch besorgter als zuvor. „Sammy, du hast es bald geschafft!“, dabei  tupfte er mit einem feuchten Handtuch über Sams Stirn. Nach nur wenigen Minuten legte Dean Nadel und Faden beiseite und schüttete etwas Alkohol zur Desinfektion über Sams vernähte Wunde. Sam schrie auf und klammerte sich an Deans Arm. „Hey! Ganz ruhig Tiger!“ Dean strich seinem Bruder beruhigend durchs Haar. „Du hast es überstanden! Bitte tu mir aber den Gefallen und bleib noch für ein paar Stunden liegen!“ Dabei wickelte er ihm einen frischen Verband um den Bauch. „Nein! Ich kann nicht!“ „Du bleibst hier liegen! Ich werde kurz in die Stadt gehen und ein paar Besorgungen erledigen! Hör auf mich Sam! Bitte! Nur einmal.“ Was blieb Sam auch anderes übrig. Immerhin schuldete er das seinem Bruder. „Ok! Geht klar!“ Zufrieden lächelte Dean seinem Bruder zu und zog sich danach die Jacke über. „Bis später dann!“ Nun verließ er das Motel.
 
 
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