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14 November 2009 @ 06:26 pm
Fanfic: "No Escape"  

Here you find the cover in HQ

Title: No Escape
Author: [info]sammyknuddel
Fandom: Supernatural
Characters: Sam, Dean, Alistair, Ruby
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Alistair möchte um jeden Preis seinen Lehrling Dean zurück in die Hölle holen, um ihn zu einem der mächtigsten Foltermeister auszubilden. Dazu hat er auch schon einen perfekten Plan. Er manipuliert Sams Gedanken und zwingt ihn dazu seinen Bruder zu töten und erneut in die Hölle zu schicken. Kann Sam Alistairs Macht standhalten und Dean retten? Lest selbst und ihr werdet es erfahren! :o)
(Spielt in der 4. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural

Here you find chapter one - six and my other FF´s

Dean irrte bereits schon mehrere Stunden planlos durch den Wald. Er hatte keine Ahnung, wie er an diesen Ort gelangt war. Kurz nachdem Sam das Motel verlassen hatte, verwandelte sich sein Zimmer in eine Waldumgebung und statt auf einem Boden aus Holz zu stehen, war unter seinen Füßen nur noch eine große Fläche Wiese. Dean hatte da schon so eine Ahnung, wer hinter dem ganzen Hokuspokus stecken könnte. Als plötzlich, eine vom Schatten bedeckte Gestalt, vor sein Gesicht huschte und in das Licht des Mondes trat, wurde seine Vermutung bestätigt! „Alistair! Genau dich hatte ich schon erwartet!“ „Ach ist das so? Dann weißt du bestimmt auch schon, was ich für dich geplant habe!“ Dean zuckte mit den Augenbrauen. „Kann sein, aber was ich ganz sicher weiß, ist, dass du meinen Bruder unter Druck setzt und bei so etwas kann ich wirklich sehr ungemütlich werden!“ Dabei grinste er Alistair frech ins Gesicht. „Ach Dean, dir wird das Grinsen gleich schon noch vergehen! Ich verstehe euch Menschen einfach nicht! Wie kann das Leben eines anderen wichtiger sein, als das eigene?“ Dabei umkreiste er Dean und blickte ihn von oben bis unten an. Der ältere Winchester ließ ihn jedoch nicht aus den Augen. „Hör zu Dean! Du warst einer meiner Lieblinge in der Hölle und fast schon mein Konkurrent im Foltern. Ich finde wir beide wären ein tolles Team! Warum machen wir denn nicht da weiter, wo wir aufgehört haben? Die Engel hatten kein Recht uns auseinander zu reisen!“ Dean verdrehte die Augen. „Und ihr Dämonen hattet kein Recht meinen Bruder und mich auseinander zu reisen!“ Alistair blieb nun wieder direkt vor Dean stehen. „Das war deine eigene Schuld Dean, schon vergessen?“ „Ich werde nie wieder unschuldige Seelen foltern, hast du das verstanden? Nie wieder!“ „Oh doch Dean, das wirst du und ich weiß auch schon, wie ich dich überzeugen kann!“ Er drehte sich nun zu den dichten Bäumen hinter sich um. „Na los! Bringt ihn her!“

Hinter den Bäumen traten die beiden Handlanger von Alistair hervor, zusammen mit Sam, den sie fest an den Armen gepackt hielten. „SAM!!“ Dean wollte gerade zu seinem Bruder rennen, doch Alistair hielt ihn mit einem Griff an der Schulter zurück. „Wenn du noch einen Schritt weitergehst, stirbt dein kleiner Bruder, haben wir uns verstanden?“ Erst jetzt fiel Dean auf, dass einer der Dämonen Sam ein Messer an die Kehle hielt. Es war nicht nur irgendein Messer, sondern das von Ruby. Wutentbrannt wandte sich Dean wieder an Alistair. „Wenn ihr ihm nur ein Haar krümmt, dann werde ich dich….“ „Was? Was Dean? Mich töten! Tut mir Leid, aber das haben schon so viele versucht! Sie sind dabei alle selbst drauf gegangen! Gegen mich hast du keine Chance, aber wenn du mit mir kommst, kann ich dich zu einem starken Dämon machen!“ Mit jedem Wort, das Alistair von sich gab, wurde Deans Blick immer düsterer. „Ich werde niemals so werden wie du!“ Alistair grinste ihm boshaft ins Gesicht. „Musst du auch nicht! War ja nur ein freundliches Angebot von mir! Das einzige, was ich von dir verlange ist, dass du weiter unschuldige Seelen folterst, dann werde ich deinen Bruder auch am Leben lassen, aber wenn nicht….“ Er gab einem seiner treuen Diener ein Handzeichen, der daraufhin Sam wieder mit seinem Knie in den Bauch schlug. Der jüngere Winchester krümmte sich vor Schmerzen und je mehr er in die Knie ging, desto tiefer schnitt ihm der andere Dämon in den Hals. Sam schrie auf und versuchte mit letzter Kraft sich gegen die starken Griffe der Dämonen zu wehren. Vollkommen hilflos musste Dean dabei zusehen. „SAMMY!“, schrie Dean verzweifelt. „Hör auf damit! Sofort!“ Alistair gab den beiden wieder ein Handzeichen, worauf seine Handlanger aufhörten Sam zu quälen. „Also Dean, wie lautet deine Entscheidung? Ein paar Seelen zu foltern ist doch nur halb so schlimm, als dabei zusehen zu müssen, wie ich den kleinen Sammy langsam zu Tode quäle.“ Dean knirschte mit den Zähnen und ballte seine Hände zu Fäusten. „Dean! Tu´s nicht! Ich bitte dich!“ Sam hoffte seinen Bruder noch irgendwie davon abhalten zu können, obwohl es fast schon unmöglich war. Würde er an Deans Stelle sein und Dean an seiner, dann würde er alles tun, was Alistair von ihm verlangte. Einer der Dämonen an seiner Seite drückte nun das Messer wieder fester an seinen Hals. „Halt die Klappe, oder ich schneide dir deine Zunge raus.“ Dean blickte hoffnungslos zu seinem Bruder. „Sam, bitte! Misch dich hier nicht ein! Ich will nicht, dass sie dir noch einmal weh tun!“ Danach wandte sich Dean wieder an Alistair. „Ich bitte dich! Weißt du denn nicht, was das für eine Qual für mich war? Sammy und ich! Wir haben unser ganzes Leben nichts anderes getan, als unschuldige Menschen zu retten und dann zwingst du mich 10 Jahre lang unschuldige Seelen zu foltern! Du hast mich damit innerlich zerstört! Noch einmal kann ich das nicht durchziehen!“ „So wie ich das aber gesehen habe, hat es dir zum Schluss doch Spaß gemacht!“ „Du irrst dich Alistair! Mir hat das ganze nie Freuden bereitet!“ Alistair trat nun näher an Dean heran, so dass beide ihren Atem auf der Haut des anderen spüren konnten. „Soll das etwas heißen, du weigerst dich?“

Sam konnte das nicht länger mit ansehen. Er musste etwas unternehmen, oder er würde Dean wieder verlieren. Mit aller Kraft versuchte er sich gegen die Dämonen zu wehren. „Dean! Tu mir das bitte nicht noch einmal an! Lass mich nicht wieder allein auf dieser Welt zurück! Dean tu´s….“ Einer der Dämonen presste ihm die Hand auf den Mund. „Hab ich nicht gesagt, du sollst still sein?” Der andere Dämon setzte ein fieses Grinsen auf. „Dürfen wir Alistair?“ Der mächtige Dämon drehte sich von Dean weg und ging auf seine Handlanger und Sam zu. „Nein, wartet!“ Als er neben Sam stand, streichelte er dem jüngeren Winchester durchs Haar. „Ich will, dass Dean den letzten Schrei seines Bruders noch mit anhört!“ Er widmete seinen Blick wieder Dean. „Ich dachte du wärst vernünftiger geworden, Dean. Ich hätte nie gedacht, dass du zulässt, dass dein süßer Bruder hier ins Gras beißt!“ Langsam fuhr Alistair mit seiner Zunge über Sams Wange. Der Brünette versuchte panisch seinen Kopf wegzudrehen, aber die festen Griffe der Dämonen waren stärker. Dean war nun außer sich vor Wut. „Du mieses Drecksschwein! Dafür werde ich dir dein Herz mit meinen bloßen Händen herausreißen.“ Alistair blickte gelangweilt zu ihm hinüber. „Welches Herz?“ Daraufhin brach er in lautes Gelächter aus. Als er damit fertig war, grinste er Sam noch einmal schadenfroh ins Gesicht und wandte sich anschließend an seine treuen Diener. „Tötet ihn! Aber vergesst nicht! Ich will ihn so richtig leiden sehen!“ Danach begann er wieder lauthalsig zu lachen. Einer der Dämonen hielt nun das Messer an Sams Auge. Das war für Dean zu viel. „NEEEIIN!! Wartet! Bitte wartet! Ich tu´s!!! Ich tue alles, was du von mir verlangst, aber tu meinem kleinen Bruder bitte nicht mehr weh!“ Alistair gab seinen Dienern wieder ein Handzeichen, welches sie zum Aufhören aufforderte. Der mächtige Dämon stand nun wieder vor Dean! „Na also, ich wusste doch, dass ich auf dich zählen kann!“ Dabei klopfte er dem älteren Winchester stolz auf die Schulter. Sam hätte Dean am liebsten wieder davon abhalten wollten, aber es war ihm leider nicht möglich, da der Dämon ihm immer noch die Hand fest auf den Mund presste. Also schüttelte er nur wild seinen Kopf. Besorgt blickte Dean zu seinem Bruder. „Woher weiß ich, dass ihr ihn nicht umbringt, wenn ich mit dir gehe? Ich kann dir nicht vertrauen!“ „Nein, das kannst du nicht! Aber keine Sorge! Ich werde ihn nicht töten, da ich ihm ja etwas viel Schöneres versprochen habe, falls er versagen sollte und das hat er bekanntlich ja auch getan!“ Dean war nun in der Zwickmühle. Er würde seinen Bruder wieder im Stich lassen. Er hatte in seiner Rolle als großer Bruder versagt. Alistair würde Sam noch einmal foltern und danach wäre sein kleiner Bruder wieder alleine. Doch Dean hatte keine Wahl. Es war immer noch besser, als dabei zusehen zu müssen, wie Sam zu Tode gequält wurde. Sammy gegenüber war es nicht fair, aber er konnte leider nicht anders und er hasste sich dafür. „Also Dean, es wird Zeit wieder in die alte Heimat zurückzukehren! Bist du bereit?“ Dean gab Alistair ein Nicken als Antwort. Dieser nahm nun den Dolch und machte sich bereit, ihn in Deans Herz zu rammen, als er auf einmal einen seiner Männer aufschreien hörte.
 
 
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