?

Log in

No account? Create an account
 
 
02 May 2009 @ 05:17 pm
Fanfiction: "Die Schwarze Rose"  

Here you can see the picture in HQ version

Title: Die schwarze Rose
Author: stardustlegacy
Fandom: Supernatural
Language/Rating: German, P12
Genre: Mystery / Action
Summary: Sam und Dean hat es in ein kleines Dorf namens Rosered verschlagen, dort müssen sie einen mysteriösen Fall aufklären, in dem brünette Männer unter 25 Jahren auf brutale Art und Weise ermordet werden! Außerdem wird bei den Opfern immer eine schwarze Rose hinterlassen! Was hat es mit den mysteriösen Morden auf sich und um welche Art von Wesen handelt es sich dabei?
(Spielt in der 1. Staffel)
Disclaimer: I don't own or claim to own anything from Supernatural 

 

Es war eine regnerische und stürmische Nacht. Sam und Dean waren gerade unterwegs in eine kleine Stadt namens “Rosered” um wieder einmal einen mysteriösen Fall zu klären. Das laute Heulen des Windes übertönte sogar den Motor des alten 1967er Chevrolet Impala, den Dean immer noch für seinen wertvollsten Schatz hielt.

“Man, ist das vielleicht ein Sauwetter!”, hörte Sam seinen Bruder fluchen. “Was war nochmal der Grund, warum wir in dieses öde Dorf fahren?”, wollte der Ältere wissen und richtete seinen Blick zu seinem kleinen Bruder hinüber, der nur schweigend da saß und aus dem Fenster starrte. Sam antwortete auf die Frage nur mit einem genervten Blick. “Dir muss man immer alles 10 Mal erklären, oder?” Dean reagierte nur mit einem breiten Grinsen, starrte danach aber gleich wieder gebannt auf die Straße. “Ok, in den letzten paar Tagen sind in diesem Dorf Unmengen an Morden passiert. Bereits 63 brünette Männer unter 25 Jahren wurden auf die gleiche Weise umgebracht .........”, erklärte Sam. Dean sah kurz zu ihm hinüber. “Wieder nur Männer Sammy? Irgendetwas sagt mir, dass wir es in diesem Fall mit einem weiblichen Täter zu tun haben! Gibt es Hinweise, dass es auch ein Dämon war? Ich meine, es könnte ja auch nur ein Serienkiller sein?” “Naja, nach den Aussagen der Zeugen, soll der Mörder nach einem Mord unter die Erde abgetaucht sein. Also das hört sich für mich keines Falls menschlich an. Er hinterlässt auch immer am Ort des Geschehens eine schwarze Rose und außerdem wurden alle Männer auf die gleiche Weise getötet. Jeder von ihnen wurde erwürgt und man konnte kleine Stiche am Hals entdecken!” Sam sah zu Dean hinüber und wartete auf eine Reaktion. “Tja Sammy, das hört sich ja nach einem ziemlich ernsten Fall an!” .........

Es war bereits Morgen, als die Brüder endlich in “Rosered” ankamen. “So Sam, wir sind da!” Dean stellte das Auto auf einem Schotterweg zu einer alten vermoderten Hütte ab. “In diesem Schuppen werden wir in den nächsten paar Tagen wohnen!” Stolz stieg er aus dem Wagen und betrachtete das alte Holzhaus. Nun kam auch Sam aus dem Auto und stellte sich neben seinen großen Bruder. “Du hast für uns eine Hütte gemietet?” Sam klang etwas gereizt. “Ich dachte wir hätten ein Zimmer in einem Hotel mitten im Dorf, aber stattdessen dürfen wir in einem abgelegenen Waldstück in einer alten modrigen Bruchbarake mit jeder Menge Ungeziefer verbringen?” Sam verschränkte die Arme und setzte wieder einmal seinen bockigen Blick auf! “Ach komm schon Sammy! Du weißt doch, dass wir im Moment nicht gerade viel Geld in der Tasche haben, außerdem ist das Dorf nur einen Kilometer von hier aus entfernt und wir wollten doch schon immer mal etwas ländlicher wohnen!” “Du hättest trotzdem mit mir vorher darüber reden sollen!” Dean klopfte seinem Bruder auf die Schulter. “Komm doch erst mal mit rein! Es sieht drinnen bestimmt ganz anders aus!” Mit einem überzeugten Gesichtsausdruck zog er seinen kleinen Bruder mit in die alte Hütte.

Dean hatte Recht! Innen sah alles viel gepflegter und freundlicher aus. Als erstes betraten sie ein sehr groß ausgeprägtes Esszimmer, in dem in der Mitte ein kleiner Holztisch mit vier Stühlen stand, außerdem war das Zimmer mit drei riesigen Schränken ausgestattet auf denen jeweils ein kunstvolles Muster in die Türen eingeritzt war. Der rote Teppich auf dem die Brüder standen verlieh dem gesamten Raum noch etwas Warmes. Die Decke, die ebenfalls aus Holz bestand war auch mit Mustern aus der damaligen Zeit verziert. Gleich neben dem Esszimmer befand sich ein kleines Schlafzimmer, das ebenfalls freundlich eingerichtet war und das Bett schien ebenfalls ganz in Ordnung zu sein. Daneben befand sich noch ein kleines Bad. Man konnte auf einen Blick sehen, dass es etwas älter war, es befand sich aber trotzdem in einem sauberen Zustand. Die Winchesters staunten nicht schlecht. “Na Sammy, ich habs dir doch gesagt!” Dean stolzierte stolz ins Schlafzimmer und ließ sich erst mal müde ins Bett fallen. Sam folgte ihm ohne etwas zu sagen, konnte sich aber ein kurzes Lächeln nicht verkneifen.

Am Nachmittag beschlossen die Brüder ins Dorf zu gehen, um ihren wirklichen Zweck, warum sie in Rosered waren zu erfüllen.

Rosered war ein kleines Dorf mit vielen netten Menschen. Sie gaben sich jedenfalls freundlich, man konnte sehr genau erkennen, dass ein Schleier von Trauer auf ihnen lag. Alle paar Meter war ein Rosenstand zu sehen. “Meine Güte Sam! Hast du nicht gesagt, dass unser Dämon am Tatort immer eine Rose hinterlässt? Bei den vielen Ständen hier wundert es mich nicht, dass ihm nie die Rosen ausgehen! Dieses Städtchen besteht zum größten Teil nur aus diesen Pflanzen!” “Ja, aber es sind schwarze Rosen, die der Dämon hinterlässt. Siehst du hier irgendwo welche?” Dean kratzte sich am Kopf. “Naja, vielleicht färbt der Dämon sie schwarz!” Auf diesen Kommentar wollte Sam nicht antworten, er verdrehte nur die Augen, wie er es immer tat, wenn sein Bruder solche Sprüche von sich gab. Ganz in Gedanken versunken stieß Sam mit einem jungen Mädchen zusammen. Sie hatte langes blondes gelocktes Haar und wunderschöne grüne Augen, auf ihrer linken Schulter war eine rote Rosenblüte tätowiert und sie machte auf den ersten Blick einen sehr sympathischen Eindruck. “Oh Entschuldigung!”, stotterte Sam und sah dabei verlegen zu seinem Bruder, der auch mitbekommen hatte, was passiert war und nun grinsend das Geschehen beobachtete. Dean konnte auf den ersten Blick erkennen, dass dieses Mädchen Sam gefiel. Er kannte seinen Bruder. Der Gesichtsausdruck verriet ihm, dass Sam sich auf den ersten Blick verguckt hatte. “Ist doch nichts passiert!”, stammelte die junge Frau lächelnd. “Ihr seid nicht von dieser Gegend, oder? Jedenfalls hab ich euch beide hier noch nie gesehen. Oh das hätte ich fast vergessen, ich heiße “Kate”!, dabei reichte sie Sam die Hand. “Sam! ...... Sam Winchester und das ist mein Bruder Dean!” “Hi!” Dean hob cool und lässig die Hand und ging danach auf Kate zu. “Nein, wir sind nicht von dieser Gegend! Wir sind wegen den Mordfällen hier, die in den letzten Tagen in Rosered passieren! Kannst du uns vielleicht etwas darüber erzählen?” Die Blonde sah abwechselnd zu Dean und Sam! “Es ist einfach furchtbar! Wie ihr sicher schon bemerkt habt, sind die meisten von uns stark betroffen! Es sind schon 63 junge brünette Männer tot aufgefunden worden und es werden pro Tag immer mehr! Sie wurden alle auf die gleiche Weise umgebracht und an den Tatorten wurde immer eine schwarze Rose gefunden. Meinen Mann hat es auch erwischt!” Kate sah zu Boden und konnte die Tränen kaum noch zurückhalten. Sam ging nun näher auf sie zu und legte seine Hände auf ihre Schultern. “Keine Sorge, wir werden diesen Dämon finden und dieses grausame Morden beenden!” “Danke!”, sagte Kate schluchzend, erhob ihren Kopf und berührte sanft Sams rechte Hand. Eine leichte Röte stieg dem Brünetten ins Gesicht, worauf Dean mit einem leisen lachenden Laut reagierte. “Naja, ich wünsche euch jedenfalls viel Glück!” Kate verabschiedete sich, schenkte Sam noch ein Lächeln und verschwand danach in der Menschenmenge. “Na das war doch ´ne scharfe Biene, oder?” Dean setzte seine Sonnebrille auf und lief grinsend an seinem Schützling vorbei, allerdings konnte er es sich nicht verkneifen Sam dabei leicht auf die Brust zu schlagen. “Kannst du den Scheiß nicht mal lassen?”, fauchte Sam. “Ach komm schon Sammy, wir wissen doch beide, dass du auf das Mädel stehst!” Darauf fiel dem Kleinen jetzt nichts mehr ein.

Wortlos folgte er seinem Bruder.

Es vergingen Stunden, ohne das etwas passierte. Langsam wurde es dunkel und die Brüder beschlossen sich auf den Nachhauseweg zu machen. Unterwegs unterhielten sich die beiden über die mysteriösen Morde und was es vor allem mit der schwarzen Rose auf sich hatte, bis sie von einem lauten Schrei abgelenkt wurden. Die Brüder zögerten nicht und liefen schnell in die Richtung, in der sie den Schrei vermuteten tief in den Wald. Was sie auf einmal sahen ließ die beiden kurz inne halten! Eine schwarze Gestalt verschwand vor ihren Augen in dem feuchten Laubboden und hinterließ ein weiteres Opfer. Vorsichtig näherten sie sich dem reglosen Körper und Sam kniete sich zu der Gestalt hinunter. “Er ist vielleicht gerade mal 20 Jahre alt und brünett.” Sam sah zu seinem Bruder hinauf, der wie versteinert da stand. “Sein Hals Sammy! Schau dir mal seinen Hals an!” Sam tat, was sein Bruder ihm beauftragte. An seinem Hals konnte er stichartige Abdrücke erkennen. “Er wurde erwürgt und es sind kleine Einstichstellen zu sehen! Klarer Fall! Wir haben es hier mit unserem Rosendämon zu tun!” Sam suchte nun den Waldboden ab. “Was machst du da Sammy?” “Die schwarze Rose, hier muss irgendwo eine schwarze Rose sein!” Seine Suche wurde schneller beendet, als gedacht, direkt neben der Leiche fand er den Beweis. Sam hob sie vorsichtig auf und hielt sie seinem Bruder unter die Nase. Dean blickte Sam für einen kurzen Augenblick an. “Komm Sammy! Hier gibt es für uns nichts mehr zu tun.” Schweigend machten sich beide auf den Weg Richtung Hütte.

“Das ist keine schwarze Farbe! Die Rose ist von Grund auf schwarz!” Sam reichte Dean ein schwarzes Rosenblatt. Dean rieb mit seinen Fingern etwas daran. “Ok, ich geb´s ja zu, du hattest Recht! Keine gefärbte Rose. Aber wo zum Teufel wachsen schwarze Rosen?” “Die Frage stell ich mir auch schon die ganze Zeit!” Der Jüngere stutzte etwas. “Vielleicht kann der Dämon sie ja selbst erzeugen!” Dean sah Sam fragend an. “Das wäre die einzige logische Erklärung, aber bevor wir uns jetzt hier verrückt machen, würde ich vorschlagen, dass wir morgen nochmal in das Dorf gehen und ein paar Leute befragen, wann und wo die Morde passiert sind. Vielleicht finden wir so heraus, wo der Dämon als nächstes zuschlägt!”

Am nächsten Morgen machten sich die Brüder erneut auf den Weg und befragten ein paar Leute über die Morde, aber sie fanden einfach keinen Zusammenhang. Meistens wurden die Leichen tagelang nicht gefunden, galten Wochen als vermisst, oder man konnte an den Schleifspuren erkennen, dass sie vor ihrem Fund vom einen Ort zum anderen verlegt wurden.

Als die Dämmerung eintrat machten sich die beiden Jungs müde auf den Nachhauseweg. “Ach Sam, wenn das so weiter geht, werden noch unzählige weitere Morde geschehen und wir können nichts dagegen tun.” meinte Dean bedrückt. Sam sah wortlos auf den Boden, als würde er über etwas nachgrübeln. “Dean?” Sagte Sam plötzlich. “Warum immer brünette Männer unter 25 Jahren? Was gibt das für einen Sinn?” Dean zuckte nur mit den Schultern. Beide liefen schweigsam nebeneinander her. “Hey Sam! Dean! Wartet doch mal!” Wie auf Kommando drehten sich die Jungs um. Kate schien ihnen gefolgt zu sein. “Und? Schon was rausgefunden?” Sam schüttelte den Kopf, ohne Kate großartig anzusehen. “Es gibt alles keinen Sinn! Wenn wir nur einen Anhaltspunkt hätten!” Dean sah Kate überlegend an. “Was meinst du Kate, möchtest du heute Nacht bei uns bleiben? Bis du im Dorf bist, ist es doch schon längst dunkel und hier zwischen den Wäldern ist es nicht sicher.” Sam sah auf diese Frage Dean so entsetzt an, als würde er ihm jeden Moment den Hals umdrehen! “Aber klar, warum nicht?” Kate sah strahlend zu Sam hinüber, dem darauf auch nichts anderes übrig blieb, als dem jungen Mädchen entgegen zu lächeln.

Unterwegs erzählte Kate ihnen, wie das Leben im Dorf damals war, als noch kein Monster sein Unwesen trieb.

Zuhause angekommen zog Sam seinen Bruder grob hinter sich her ins Schlafzimmer. Als er sich vergewissert hatte, dass Kate ihnen nicht gefolgt war, stellte er Dean zur Rede. “Sag mal, was fällt dir eigentlich ein?” Sam packte Dean am Kragen und drückte ihn gegen die Wand. “Hey, hey, hey! Sammy, komm schon! Du stehst doch auf sie. Das ist deine Chance. Schnapp dir die Biene! Sei doch nicht immer so schüchtern!” Sam lockerte seinen Griff. “Das ist es doch nicht! Sie hält uns nur von unserer Arbeit ab. Es sind schon 2 ganze Tage vergangen und wir stehen immer noch am Anfang.” “Komm schon! Eine kleine Auszeit können wir uns doch leisten und außerdem Sam ......... Ich will doch nur, dass du glücklich bist!” Jetzt ließ Sam den Blonden endgültig los und drehte sich zur Tür, nur um Dean in diesem Moment nicht in die Augen zu sehen! “Du hast ja Recht! Seit Jessica tot ist, habe ich Angst mich neu zu verlieben! Was ist, wenn Kate etwas passiert? Unser Job ist ja nicht gerade der Ungefährlichste.” “Ihr wird schon nichts passieren, das verspreche ich dir!” Er ging auf seinen kleinen Bruder zu und schloss ihn behutsam in seine Arme. “Und dir wird auch nichts passieren!” flüsterte er Sam ins Ohr.

Nach einer halben Stunde verließen die beiden endlich den Raum und setzten sich zu Kate an den Esstisch. “Na das wird ja langsam Zeit! Wo wart ihr denn so lange?” Aber sie bekam keine Antwort, stattdessen setzte sich Sam näher zu ihr und blickte ihr tief in die Augen. Dean setzte seinen “Na-Also-Blick” auf und wandte sich an Sam. “Ich bin müde! Ich werde mich schon mal auf´s Ohr hauen!” Er zwinkerte seinem kleinen Bruder zu und verließ den Raum.

Nun konnte sich Sam voll und ganz auf Kate konzentrieren! “Weißt du Kate, mich hat genau das gleiche Schicksal ereilt wie dich! Ich habe vor kurzem meine Freundin verloren. Deshalb kann ich sehr gut nachvollziehen, wie du dich jetzt fühlst.” Kate sah Sam sprachlos an. “Wir haben mehr gemeinsam, als ich anfangs dachte!” sagte sie erstaunt. Beide sahen sich einen Moment lang an, bis sie anfingen sich gegenseitig anzulächeln. Kate hielt kurz inne. “Du bist ein hübscher Junge Sam! Irgendwie erinnerst du mich an meinen Mann!”, dabei streichelte sie ihm eine Haarsträne aus dem Gesicht. Sie kamen sich näher, bis sie sich schließlich in einem innigen Kuss wiederfanden. Sam schloss dabei die Augen. Es war wie in einem Traum. Ein Traum aus dem er nie wieder aufwachen wollte .....................

Mitten in der Nacht wurden die drei plötzlich von hysterischem Geschrei aufgeweckt. Sam sah Dean erschrocken an. Kate, die sich fest an ihren neuen Freund geklammert hatte, tat es ihm gleich. Plötzlich klopfte jemand an die Tür. Dean stand auf und ließ seinen kleinen Bruder mit einem Handzeichen wissen, dass er hier warten sollte, was Sam alles andere als gefiel. Der Blonde öffnete nun die Tür. Vor ihm stand ein aufgebrachter junger Mann mit schulterlangem blondem Haar.

“I.... Ihr seid doch Dämonenjäger, oder?”, brachte er schwer atmend hervor. Dean sah den Mann fragend an. Auf einmal brach er zusammen. “Dieses Monster hat meinen Bruder ermordet!”, schrie er völlig außer sich. Dean sagte ihm, er solle einen kurzen Moment warten und lief zu Sam und Kate ins Schlafzimmer.

“Sam hör zu, es wurde wieder jemand ermordet!” Sam setzte sich im Bett auf. “Was? Aber das ist jetzt schon der 65ste!” “Hör zu Sam, du wartest hier mit Kate, ich werde mit dem Typen vor der Tür, den Tatort genau untersuchen, vielleicht ist der Dämon ja noch in der Nähe!” “Nein! Ich komme mit dir!” Sam stellte sich vor seinen großen Bruder und sah ihm flehend in die Augen! “Sammy! Du wirst hier bleiben, bei Kate! Ich mach das alleine!” “Verstehe! Du denkst also, dass ich mich nicht verteidigen kann, oder? Aber da liegst du falsch, Dean!” “Nein Sam! Dieser Dämon hat es auf brünette Männer unter 25 abgesehen! Denkst du, ich bin so bescheuert und liefere dich diesem Monster aus? Tut mir Leid Sam, das kann ich nicht riskieren!” Der Kleine setzte wieder seinen bockigen Blick auf! “Das waren Männer aus diesem Dorf!” “Du hast mich gehört!”, schrie Dean, verließ den Raum und knallte die Tür hinter sich zu.

Er half dem Mann vor der Tür auf und versprach ihm seinen Bruder zu rächen, danach liefen sie los in Richtung Rosered. Kurz vor dem Dorf fanden sie die Leiche, eine schwarze Rose lag neben ihr auf dem Boden! Mittlerweile hatten sich schon eine Vielzahl von Menschen am Tatort eingefunden! Alle sahen geschockt auf das Übel. “Der Täter ist bestimmt nicht mehr hier!”, meinte eine alte Dame, die den suchenden Dean beobachtete. Dean war außer sich vor Wut. Diese vielen furchtbaren Morde und er konnte nichts dagegen tun. Er blickte zu dem jungen blonden Mann, der mittlerweile auf dem Boden lag und um seinen Bruder trauerte. Dean kniete sich zu ihm hinunter! “Ich werde dieses Monster finden, das verspreche ich dir!”

Ein alter Mann trat aus der Menschenmenge hervor und wandte sich an Dean! “Dieser Dämon! Ich habe ihn gesehen! Es ist eine junge Frau, auf der linken Schulter hat sie eine Rosenblüte eintätowiert.” Bei diesen Worten hielt Dean den Atem an. Sein Körper begann auf einmal zu zittern. Er fing an alles um sich herum zu vergessen und rannte in Richtung Hütte zurück. Unterwegs schrie er so laut er konnte!

“SAAAAAAAM!!!!” ................

Sam saß beleidigt auf dem Bett und starrte die Wand an. Kate setzte sich zu ihm und umarmte ihn ganz sanft. Er leidete furchtbar darunter, wenn sein Bruder und er sich stritten! Wieso musste Dean auch so ein Sturkopf sein? Es war still und Sam war in Gedanken versunken, bis er von einem lauten Geräusch an der Tür davon losgerissen wurde. “Was war das?” Kate klammerte sich an Sam. “Warte hier, ich werde nachsehen! Keine Sorge, das war bestimmt nur der Wind!” Sam stand auf und ging Richtung Eingangstür. Voller Angst, aber trotzdem mutig öffnete er die Tür. Draußen war es still, man konnte nur das leise Rauschen des Windes durch die Bäume hören. Es war weit und breit niemand zu sehen.

Plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz auf seinem Hinterkopf. Ihm wurde auf einmal ganz schwindlig und schwarz vor den Augen, bis er schließlich zu Boden fiel..........

“SAAAAAAAM! Sammy bist du hier?” Dean schlug mit einem lauten Knall die Hüttentür auf und rannte ins Schlafzimmer. Weder Sam noch Kate war in der Hütte zu finden. Dean fiel zu Boden und schlug mit voller Kraft auf den Boden ein! “Nein Sam! Sammy!” Er konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten! “Ich habe ihm versprochen, dass ihm nichts passiert, aber ich konnte mein Versprechen nicht halten!” Dean war am Boden zerstört. Erst jetzt bemerkte er, dass jemand vor ihm stand. Es war der alte Mann von vorhin. “Sie hat deinen Bruder, nicht war?” Dean nickte verzweifelt. Der alte Mann streckte ihm seine Hand entgegen. “Komm mit mir, ich glaube, ich weiß, wo du ihn finden kannst! Ich kann dir nur nicht garantieren, ob er noch lebt!” “Solange es noch Hoffnung gibt, gebe ich nicht auf!”, meinte Dean fest entschlossen, gehorchte dem alten Mann auf´s Wort und sie verließen gemeinsam den Raum.

Sam kam langsam zu sich. Um ihn herum war es dunkel und sein Kopf schmerzte immer noch. “Jemand muss mich niedergeschlagen haben!” Erst jetzt bemerkte er, dass er angekettet in einem leeren Raum stand und allein zu sein schien. Die Stille wurde aber abrupt unterbrochen, als das Knarren der Tür einsetzte. Herein kam eine junge Frau. “Wie ich sehe, bist du wach Sammy!” Sam kam diese Stimme so vertraut vor - war es möglich......?

Die junge Frau kam ihm immer näher, bis Sam sie vollständig erkennen konnte. Er konnte es kaum glauben. “Du?” “Ich weiß, das muss ein Schock für dich sein, aber ich konnte nicht anders!” Es war tatsächlich Kate, die vor ihm stand, nur hatte sie sich etwas verändert. Ihre Augen strahlten auf einmal eine eisige Kälte aus und leuchteten dämonisch grün. Ihr Rosenblüten Tatoo auf ihrer linken Schulter war nicht mehr rot, sondern hatte sich komplett schwarz verfärbt. “Tut mir wirklich Leid Sam, aber ich habe dich als mein 66stes Opfer auserwählt! Es ist meine Pflicht 66 brünette Männer unter 25 Jahren auf meine Weise zu töten. Danach wird meine Macht ins Unermessliche steigen und ich werde eine der mächtigsten Dämonen!” Sanft strich sie Sam über die Wange. Ruckartig legte er seinen Kopf auf die Seite und blickte Kate wütend an. “Glaub bloß nicht, dass ich dir jetzt noch vertraue! Warum gerade brünette Männer Kate?” “Weißt du Sam, vor ein paar Jahren habe ich mich in einen braunhaarigen jungen Mann verliebt, der mich eiskalt hintergangen hat. Ich wollte Rache und da traf ich auf den mächtigsten aller Dämonen. Wir machten einen Deal. Ich sollte ihm 66 Opfer bringen und er bot mir dafür die ultimative Macht. Deshalb brünette junge Männer, weil sie mich an meine damalige Liebe erinnert haben. Meinen Ehemann wollte ich zuerst nicht töten, aber er hat herausbekommen, dass ich der Dämon bin, der in Rosered sein Unwesen treibt.” Sam konnte es nicht fassen, wie konnte er sich nur so in ihr täuschen? Hatte sie ihm alles nur vorgespielt?

Kate hob ihre rechte Hand, aus deren Fingerspitzen etwas zu wachsen schien. Sam staunte nicht schlecht. Aus ihren Fingern wuchs tatsächlich eine schwarze Rose.

Er war hilflos, er konnte nichts gegen Kate ausrichten. Im Moment wünschte er sich nichts mehr, als dass sein Bruder hier wäre. “DEAN!!!”, schrie Sam in der Hoffnung sein Bruder würde ihn irgendwie aus dieser Situation befreien. Kate ließ die Rose jetzt vor seine Füße fallen. “Lass es Sammy! Dein Bruder wird dich nicht hören und auch nicht finden! Wir sind tief unter der Erde.” Nun hob sie ihre linke Hand und aus ihren Fingern wuchsen Dornenranken, die begannen sich um Sams Hals zu schlingen. Die Dornen bohrten sich tief in seine Haut und er bekam kaum noch Luft.

“Hey Schlampe! Finger weg von meinem Bruder!” Wütend drehte Kate sich um . Vor ihr stand Dean mit einem wutentbrannten Gesichtsausdruck. “Wie kannst du es wagen mich bei meiner Arbeit zu stören?” Sie zog die Ranken zurück und ging nun auf Dean los. Dean zog schnell seine Waffe und feuerte wild ein paar Kugeln ab, die ihr Ziel auch trafen, nur leider ohne Erfolg. Die Kugeln prallten von Kate ab wie Gummibälle. “Glaubst du wirklich, du kannst mich mit ein paar Kugeln ausschalten? Wie dumm ihr Menschen doch seid!” Ihr linker Finger hatte nun Dean im Visier und eher er sich versah wuchsen unzählige Dornenranken daraus hervor und begannen wild auf ihn einzupeitschen. Er war völlig machtlos. Vor Schmerz viel er auf den Boden. “Gib doch gleich auf! Ich will dir nichts tun! Du bist nicht der, auf den ich es abgesehen habe, aber wenn du mir in die Quere kommst, habe ich leider keine andere Wahl.” Dean war ratlos, er hatte versprochen, dass Sam nichts passieren würde. Aber was sollte er tun? Plötzlich fiel sein Blick auf die Fackel, die neben ihm lag, er hatte sie fallen lassen, als er auf Kate geschossen hatte. “Kugeln machen dir vielleicht nichts aus, aber du bist nichts weiter als eine Pflanze und Pflanzen sind nicht unsterblich!” Schnell griff er nach der Fackel und schleuderte sie zu Kate hinüber. Glücklicherweise traf er sie und Kates Körper verwandelte sich in einen riesigen Feuerball, der nach kurzer Zeit explodierte. Als der Rauch der Explosion sich verzog, war keine Spur von Kate zu sehen. Dean konnte es nicht fassen. Es war vorbei!

Schnell stand Dean auf und rannte zu Sam hinüber. Er schien bewusstlos zu sein. “Sam! Sammy! Wach auf!” Der Große strich dem Kleinen ein paar mal über die Wangen, aber er rührte sich nicht. Dean befreite seinen Bruder von den Ketten und trug ihn Huckepack ins Freie hinaus.

Oben wurde er bereits erwartet und gefeiert wie ein Held, aber dafür hatte er keine Zeit. So schnell es ging brachte Dean Sammy ins nächste Krankenhaus, wo Sam auch schon nach kurzer Zeit zu sich kam. Er konnte seinen Bruder erst nur verschwommen erkennen, der neben seinem Bett mit einem Lächeln auf dem Gesicht saß. “Dean, was ist passiert?”, sagte Sam noch völlig kraftlos. Der Größere beugte sich etwas zu dem Kleinen vor. “Wir haben es geschafft Sammy! Es ist endlich vorbei!” Sam richtete sich auf. “Nur dass du´s weißt, ich heiße Sam!” Ein Grinsen konnte er sich dabei trotzdem nicht verkneifen. Er war so froh, dass der Spuck endlich ein Ende hatte. “Sag mal Dean, wie hast du mich eigentlich gefunden?” “Ein alter Mann aus dem Dorf hat unseren Dämon beobachtet, wie sie in einem Rosenbusch verschwunden ist. Das war der Eingang zu ihrem Hauptquartier.”, erzählte Dean stolz, setzte aber gleich wieder seinen ernsten Blick auf. “Sam hör zu! Es tut mir Leid! Ich hätte dich mitnehmen sollen. Das wird von jetzt an nie wieder vorkommen. Versprochen! Wir bleiben ab sofort immer zusammen!” “Ach Dean! Du konntest doch nicht wissen, dass Kate der Dämon war und außerdem muss auch ich mich bei dir entschuldigen! Du hast dir nun mal Sorgen gemacht! Auch wenn du´s nicht glaubst, ich mach mir auch Sorgen um dich, da hätte ich in dieser Situation genauso gehandelt!” Dean standen nun wieder Tränen in den Augen. Er konnte nicht anders, als Sam fest in seine Arme zu schließen. “Au, pass auf! Meine Wunden sind noch nicht vollkommen verheilt!” Aber Dean ließ ihn nicht mehr los. Er war so froh, Sam wieder bei sich zu haben und er würde von nun an seine ganze Kraft aufbringen um Sam zu beschützen.

 
 
Current Location: home
Current Mood: hopefulhopeful
 
 
 
rodegrad on April 8th, 2011 06:21 pm (UTC)
hello, I sent an email to you about this post, its not coming thru for me. Can you connect with me when you get a chance.